01. März 2019 / 15:45 Uhr

Kellerduell in Jena: Eintracht Braunschweig will die nächsten drei Punkte 

Kellerduell in Jena: Eintracht Braunschweig will die nächsten drei Punkte 

Alex Leppert
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainer Andre Schubert muss im Kellerduell bei Carl Zeiss Jena auf wichtige Spieler verzichten. 
Trainer Andre Schubert muss im Kellerduell bei Carl Zeiss Jena auf wichtige Spieler verzichten.  © imago/Hübner
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Am Sonntag (14 Uhr) muss Eintracht Braunschweig beim FC Carl Zeiss Jena antreten. Das Team von André Schubert will im Kellerduell unbedingt den nächsten Dreier einfahren und sich vom Gegner absetzen. Das Problem: Die Löwen haben mit Personalsorgen zu kämpfen. 

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Mit einigen Personalsorgen geht Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig in die wichtige Partie bei Carl Zeiss Jena. Das Spiel in Thüringen am Sonntag (14 Uhr) ist das Duell der Teams, die auf den ersten beiden Abstiegsplätzen stehen.

Verletzungssorgen bei der Eintracht

Mit 21 Feldspielern war Trainer André Schubert in das Jahr gestartet, im schlechtesten Fall muss er jetzt seine Reservebank mit Spielern der Oberliga-Reserve auffüllen. Erster Kandidat wäre Mittelfeldmann Eric Veiga, der sogar schon mal für Luxemburg Länderspiele bestritten hat.

Yari Otto laboriert weiterhin an seiner Verletzung, Robin Becker ist gelbgesperrt. Auch die Rückkehr von Kapitän Stephan Fürstner ist noch fraglich. Dazu droht der Ausfall der erkälteten Christoph Menz und Marcel Bär. Auch Leandro Putaro ist krank. Werden die drei bis zum Sonntag wieder gesund?, Herr Schubert. „Tendenz: eher nicht“, sagt der Coach.

Jetzt zeigt sich, wie wichtig der breiter aufgestellte Kader ist. „Wir haben gesehen, dass wir die eine oder andere Lücke füllen können“, betont Schubert. Beim Sieg gegen die SpVgg Unterhaching zuletzt machte sich das Fehlen von vier Mann in der Tat nicht bemerkbar. Freilich bleibt abzuwarten, ob beispielsweise Innenverteidiger Felix Burmeister mehr als nur ein paar Minuten helfen kann. Und ob die zuletzt oft nur auf der Tribüne sitzenden David Sauerland oder Jonas Thorsen das auf dem Platz gestiegene Niveau noch mitgehen können.

Die Löwen in Noten: So waren die Eintracht-Profis gegen die SpVgg Unterhaching in Form

Jasmin Fejzic: Starke Parade beim gehaltenen Elfmeter, sicher bei den vielen hohen Bällen. Toll auch die Reaktion bei Thieles Chance (55.). Note: 1. Zur Galerie
Jasmin Fejzic: Starke Parade beim gehaltenen Elfmeter, sicher bei den vielen hohen Bällen. Toll auch die Reaktion bei Thieles Chance (55.). Note: 1. ©
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Tendenz: Viererkette

„Es gibt bei uns viele Spieler, die es verdient hätten, zu spielen. Der eine oder andere muss auf seine Chance warten. Im Training geben die Jungs Gas“, sagt Schubert, der sich in Sachen Startelf nicht in die Karten schauen lassen will. Zuletzt hatte er seit Langem mal wieder mit Dreierkette spielen lassen. Bei Carl Zeiss Jena, das meist mit zwei Spitzen kommt, dürfte es wohl eher eine Viererreihe werden.

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Jena ist nicht gut drauf

Die von Lukas Kwasniok trainierten Thüringer haben übrigens einen echten Negativlauf hinter sich. Seit dem 23. Dezember gab es sechs sieglose Spiele in Folge und in den vergangenen zehn Partien nur einen Sieg. Eintracht-Coach Schubert sieht das Duell der Tabellennachbarn aber keineswegs als Selbstgänger. Denn: „Es ist nicht so, dass Jena in den Spielen chancenlos war.“ Carl Zeiss sei keine Mannschaft, die in dieser Tabellenregion stehen müsse, so Schubert: „Sie sind unten reingerutscht, wir kennen diese Situation.“

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