27. Mai 2019 / 14:31 Uhr

Nach Kerber-Aus in Runde eins: Auch Görges scheitert bei den French Open

Nach Kerber-Aus in Runde eins: Auch Görges scheitert bei den French Open

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Julia Görges reagiert enttäuscht während ihrer Erstrundenniederlage.
Julia Görges reagiert enttäuscht während ihrer Erstrundenniederlage. © dpa
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Wie Angelique Kerber hatte auch Julia Görges zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Und wie die Wimbledonsiegerin scheidet auch die deutsche Nummer zwei bei den French Open schon in Runde eins aus. "Am Ende ging's zu schnell", sagt Görges.

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Vor einem Jahr begeisterten Julia Görges und Angelique Kerber noch als Halbfinalistinnen in Wimbledon, bei den French Open erlebten die besten deutschen Tennisspielerinnen einen Erstrunden-Alptraum. Einen Tag nach dem Scheitern ihrer Fed-Cup-Kollegin Kerber schied auch Görges in Paris schon unerwartet früh aus. Die 30-Jährige aus Bad Oldesloe unterlag am Montag der Estin Kaia Kanepi nach 92 Minuten am Ende klar mit 5:7, 1:6.

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"Es ist schon bitter, am Ende ging's ein bisschen zu schnell", sagte Görges. Wie Kerber hatte auch sie zuletzt mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bei ihrem Lieblingsturnier in Stuttgart berichtete sie nach ihrer Aufgabe in der ersten Runde von Problemen mit der Halswirbelsäule. In Rom verletzte sie sich am Oberschenkel und sagte für Nürnberg ab. "Körperlich ist es bislang ein sehr bescheidenes Jahr", sagte Görges, versicherte aber, dass sie ohne Schmerzen gespielt habe und es dem Körper "soweit gut" gehe.

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Angelique Kerber ist die vielleicht beste deutsche Tennis-Spielerin. Die Kielerin gewann bereits mehrere Grand Slams und hält sich seit Jahren in der Weltspitze des Tennis. Der SPORTBUZZER zeichnet die Stationen ihrer Karriere nach. ©

Doch vorerst bleibt das Achtelfinale 2015 Görges' bestes Roland-Garros-Resultat. "Heute ist einiges in einigen Situationen gegen mich gelaufen. Sie war die aggressivere Spielerin und hat das Zepter in die Hand genommen", sagte Görges, die als Nummer 18 in der Weltrangliste 70 Plätze besser notiert ist als Kanepi.

Da Antonia Lottner, die einst als eines der vielversprechendsten deutschen Talente galt, ebenfalls ausschied, andere Spielerinnen der Post-Kerber-Görges-Generation wie Carina Witthöft gar nicht in Paris dabei sind oder wie Annika Beck ihre Karriere bereits beendet haben, droht aus deutscher Damen-Sicht ein trostloses Turnier.