25. November 2019 / 14:58 Uhr

Leverkusen-Profi Kerem Demirbay glaubt noch an Rückkehr in DFB-Elf: "Abgehakt ist es nicht"

Leverkusen-Profi Kerem Demirbay glaubt noch an Rückkehr in DFB-Elf: "Abgehakt ist es nicht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kerem Demirbay absolvierte bisher zwei Länderspiele für Deutschland, zuletzt beim Confed Cup 2017.
Kerem Demirbay absolvierte bisher zwei Länderspiele für Deutschland, zuletzt beim Confed Cup 2017. © Getty Images
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Beim Confed Cup 2017 absolvierte Kerem Demirbay sein bislang letztes Spiel für die deutsche Nationalmannschaft. In einem Interview hat er nun über eine mögliche Rückkehr in die DFB-Elf gesprochen.

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Zwei Länderspiele stehen bisher in der Vita von Kerem Demirbay. Der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler lief beim Confed Cup vor zwei Jahren im Trikot der deutschen Nationalmannschaft gegen Kamerun (3:1) auf - und erzielte dabei sogar den Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0. Zuvor kam Demirbay im Juni 2017 zu einem Einsatz im Freundschaftsspiel gegen Dänemark (1:1). Seitdem wartet er vergeblich auf ein weiteres Spiel für die DFB-Elf.

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Nach langem Schweigen hat sich der Profi von Bayer Leverkusen im Kicker zu seiner Situation geäußert - und dabei auch über die Nationalmannschaft gesprochen. Auf die Frage, ob es ihm weh tut, sagte Demirbay: "Nein. Mir tut es nicht weh." Allerdings störte er sich nur an der Formulierung, denn er schob nach: "Doch wenn Sie mich fragen, ob mich das ärgert, dass ich nicht dabei bin, dann antworte ich: Natürlich!"

Demirbay: "Entweder lädt der Bundestrainer mich ein oder nicht"

Die Konkurrenz im Mittelfeld des DFB-Teams ist groß. Dennoch glaubt Demirbay nach wie vor an seine Chance, ohne bei dem Thema großen Druck zu verspüren. "Abgehakt ist es nicht", betonte der Leverkusener Rekordtransfer, der im Sommer für 32 Millionen Euro von der TSG Hoffenheim zum Werksklub gewechselt ist. "Entweder lädt der Bundestrainer mich ein oder nicht. Wenn er micht nicht einlädt, hat er Gründe. Dann akzeptiere ich das und stehe am nächsten Morgen trotzdem mit breiter Brust auf und weiß, wer ich bin."

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Mit dem derzeit verletzten Kai Havertz und Nadiem Amiri zählen derzeit zwei offensive Bayer-Stars zur Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw, hinzu kommt Jonathan Tah in der Abwehr. Dieser Fakt stört Demirbay nicht. Vor allem DFB-Debütant Amiri gönnt er die Einsätze in der Nationalmannschaft. "Nadiem ist ein sehr gutherziger Junger, ein guter Typ. Ich mag ihn", sagte Demirbay.

Demirbay trotz Stolper-Start in Leverkusen "nie unruhig"

Sein schwieriger Start in Leverkusen nach dem Wechsel aus Hoffenheim lässt der Mittelfeldmann nicht nah an sich ran kommen. "Ich habe nicht diesen Druck. Der kommt nur von den Medien. Der Druck entsteht, weil ein Verein viel Geld ausgegeben hat", erklärte Demirbay. "Aber intern, das können Sie mir glauben, ist alles so entspannt für mich. Ich bin tagtäglich in der Kommunikation mit dem Trainerteam. Auch in der Phase, als ich nicht gespielt habe, war das so. Deshalb wurde ich nie unruhig."