22. Oktober 2019 / 08:58 Uhr

Kevin Broll von Dynamo Dresden: Hokuspokus ausblenden, gute Laune und „Eier“ haben

Kevin Broll von Dynamo Dresden: Hokuspokus ausblenden, gute Laune und „Eier“ haben

Caroline Grossmann
Dresdner Neueste Nachrichten
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Dynamo-Torwart Kevin Broll schaut besonnen nach vorn. Sein Credo: einfach weiter an sich selbst glauben, weiter arbeiten. © Dennis Hetzschold
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Torwart Kevin Broll hat Dynamo Dresden längst nicht abgeschrieben – und er sieht entgegen aller Schwarzmalerei auch gute Chancen gegen große Namen wie Arminia Bielefeld am Sonnabend.

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Dresden. Das Wundenlecken nach der 0:2-Niederlage bei Greuther Fürth ist abgehakt. Aktuell fährt Dynamo Dresden wieder eine Doppelschicht im Training, um sich optimal auf das Spiel gegen Arminia Bielefeld am Sonnabend vorzubereiten. „An und für sich haben wir eigentlich nicht schlecht gespielt. Uns fehlt einfach noch diese Durchschlagskraft, dieser letzte Wille vorne, dieser letzte Pass“, hat auch Torwart Kevin Broll festgestellt. An den zwei Gegentreffern, die die Schwarz-Gelben kassierten, hatte er einmal mehr keine Aktie. Machtlos musste er mit ansehen, was seine Vorderleute im Spiel nach vorn zu Stande brachten – oder auch nicht.

Kritik an der Offensive wollte er allerdings nicht üben, denn das sei nun mal nicht seine Abteilung. Viel mehr treibt er seine Mannschaftskameraden an. „Wir müssen weiter an uns glauben, einfach weiter arbeiten. Es bringt jetzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken oder sonst irgendwas. Denn sonst machen wir uns ja nur selber kaputt“, machte der 24-Jährige klar.

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In dieser Saison war Broll bei allen elf Pflichtspielen der Dynamos, davon einmal im Pokal, im Kasten und musste schon 20-mal hinter sich greifen. In den Punktspielen stand nur beim Torlos-Remis in Darmstadt auch hinten die Null. Doch er ist niemand, der schnell aufgibt. „Was bringt es einem jetzt, die ganze Woche schlecht gelaunt zu trainieren? Im Fußball ist immer alles möglich, da kannst du viel gewinnen, kannst viel verlieren“, glaubt der gebürtige Mannheimer, der im Sommer 2019 vom Drittligisten SG Sonnenhof Großaspach an die Elbe gewechselt war, an die Chance der Dresdner, es jederzeit auch wieder besser machen zu können.

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Den Hokuspokus im Umfeld will Broll dagegen ausblenden. „Man darf sich jetzt wirklich nicht runtermachen oder sich von irgendwelchen Leuten beeinflussen lassen. Da muss man jetzt die Eier in der Hose haben und einfach weitermachen. Fertig, aus.“ Und so hat er allenfalls Respekt, aber keine Angst vor den nächsten Gegnern, denn auf Bielefeld folgt Bundesligist Hertha BSC im Pokal und dann das Zweitliga-Spitzenteam des VfB Stuttgart.

„Das sind große Namen, aber im Fußball muss man immer von Spieltag zu Spieltag denken. Man soll nicht immer sagen: ,Weil sie jetzt oben sind, haben sie jetzt die besseren Karten’“, meinte Broll. Gegen die Arminia gibt es für ihn folglich nur eine Marschrichtung: „Wir brauchen auf jeden Fall elf Spieler, die unbedingt gewinnen.“

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