18. Juli 2021 / 13:54 Uhr

Nach Wirbel um Kevin Danso: Augsburg-Trainer Markus Weinzierl hatte "auf ihn gebaut"

Nach Wirbel um Kevin Danso: Augsburg-Trainer Markus Weinzierl hatte "auf ihn gebaut"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Weinzierl (r.) wird beim FC Augsburg nicht mehr mit Kevin Danso zusammenarbeiten.
Markus Weinzierl (r.) wird beim FC Augsburg nicht mehr mit Kevin Danso zusammenarbeiten. © IMAGO/Krieger
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Beim FC Augsburg will Innenverteidiger Kevin Danso offenbar einen Transfer erstreiken. FCA-Trainer Markus Weinzierl zeigte sich nach der Weigerung des Österreichers, am Mannschaftstraining teilnehmen zu wollen, enttäuscht. Der Coach stellte aber auch klar, dass er einen Spieler mit einer solchen Einstellung nicht im Kader haben wolle.

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Markus Weinzierl bedauert die Entscheidung von Abwehrspieler Kevin Danso, künftig nicht mehr für den FC Augsburg trainieren und spielen zu wollen. Zugleich aber stellte der Trainer des Bundesligisten klar, dass er einen Spieler mit dieser Einstellung im Kader nicht haben will. "Wir können keine Negativität und keine negativen Dinge brauchen", sagte Weinzierl zum Abschluss des Trainingslagers in Tirol in einem Interview auf der Vereinshomepage.

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Der österreichische Profi hatte sich am Donnerstag geweigert, weiter mit der Mannschaft zu trainieren und war deshalb sofort zurück nach Augsburg geschickt worden. "Das war natürlich ein Schlag", berichtete Weinzierl und sprach von einer "Entscheidung, die wir alle nicht wollten und die uns nicht gefällt."

Will sich Danso zu RC Lens streiken? Reuter will "abwarten"

Der Sinneswandel bei dem Nationalspieler kommt deshalb überraschend, weil er durch zwei Ausfälle in der Innenverteidigung zum Saisonbeginn gute Chancen auf einen Stammplatz hatte. "Ich habe auf ihn gebaut", meinte der Chefcoach und berichtete von guten Eindrücken Dansos aus dem bisherigen Training. Offenbar will sich der 22 Jahre alte Österreicher mit der Aktion zu einem anderen Verein streiken. Der RC Lens in Frankreich hat bereits ein Angebot abgegeben, das aber zu niedrig sei, wie Geschäftsführer Stefan Reuter der Augsburger Allgemeinen sagte. "Wir werden abwarten und ihn auf keinen Fall unter Preis abgeben."