19. Juli 2021 / 07:13 Uhr

Danso-Streit geht weiter: Augsburg-Profi lehnt Trainingsangebot ab – Gespräch soll Lösung bringen

Danso-Streit geht weiter: Augsburg-Profi lehnt Trainingsangebot ab – Gespräch soll Lösung bringen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Eklat um Kevin Danso geht beim FC Augsburg in die nächste Runde.
Der Eklat um Kevin Danso geht beim FC Augsburg in die nächste Runde. © IMAGO/Krieger/Passion2Press (Montage)
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Der Eklat um den streikenden Verteidiger Kevin Danso beschäftigt den FC Augsburg weiter. Laut Geschäftsführer Sport Stefan Reuter hat der Österreicher ein Trainingsangebot des FCA ausgeschlagen. Man wolle nun in einem Gespräch eine Lösung finden.

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Die Causa Kevin Danso hält den FC Augsburg weiter in Atem. Nachdem der österreichische Innenverteidiger wegen eines Trainingsstreiks – vermeintlich um einen Wechsel zu forcieren – aus dem Trainingslager des Bundesliga-Klubs nach Hause geschickt wurde, stieß er den Verein nun offenbar erneut vor den Kopf: "Wir haben ihm für Samstag ein Training in Augsburg organisiert, aber Kevin hat sich krankgemeldet", sagte Geschäftsführer Stefan Reuter dem Kicker.

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Nun wolle man sich mit dem 22 Jahre alten Eigengewächs und seinem Bruder und Berater Emmanuel Danso zusammensetzen, um die Situation zu lösen: "In den nächsten Tagen ist ein Gespräch mit Kevin geplant", kündigte Reuter an und erklärte: "Es muss sich zeigen, ob es eine gemeinsame sportliche Zukunft gibt oder ob wir mit einem anderen Verein eine sinnvolle Lösung finden. Wenn das nicht gelingt, ist die einzige Möglichkeit, den Spieler an seine Pflichten zu erinnern."

Dansos Vertrag bei den Fuggerstädtern läuft noch bis Sommer 2024. Nachdem er zuletzt an Southampton und Düsseldorf ausgeliehen war, sollte er eigentlich eine wichtige Rolle in der Augsburger Defensive spielen. Man hatte sogar über eine vorzeitige Verlängerung nachgedacht, wie Reuter jüngst schilderte. Allerdings sieht Danso seine Zukunft offenbar anderswo. RC Lens aus der französischen Ligue 1 gab zuletzt ein Angebot für ihn ab, das aber laut Reuter "überhaupt nicht markgerecht war". Der FCA-Verantwortliche beteuerte gegenüber der Augsburger Allgemeinen, man wolle "abwarten und ihn auf keinen Fall unter Preis abgeben".