13. Mai 2019 / 19:06 Uhr

Eklat bei Kreisliga-Spiel: Weltmeister Kevin Großkreutz erneut heftig verprügelt

Eklat bei Kreisliga-Spiel: Weltmeister Kevin Großkreutz erneut heftig verprügelt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weltmeister Kevin Großkreutz wurde eigenen Aussagen zufolge Opfer einer Prügel-Attacke.
Weltmeister Kevin Großkreutz wurde eigenen Aussagen zufolge Opfer einer Prügel-Attacke. © imago images / Markus Endberg
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Kevin Großkreutz war am Wochenende am Rande eines Kreisliga-Spiels seines Heimat-Amateurklubs VfL Kemminghausen in eine Schlägerei verwickelt - erneut war der Ex-BVB-Profi dabei das Opfer. 

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Weltmeister Kevin Großkreutz ist Opfer einer Schlägerei geworden. Am Rande eines Kreisliga-Spiels seines Heimatvereins VfL Kemminghausen, für den der ehemalige BVB-Profi neben seinem Drittliga-Engagement beim Chaos-Klub KFC Uerdingen 05 ehrenamtlich tätig ist, geriet der 30-Jährige am vergangenen Sonntag in eine wilde Prügelei mit Anhängern des Vereins Brambauer, dessen zweite Mannschaft beim dritten Team Kemminghausens gastierte.

So reagiert Kevin Großkreutz

Was war passiert? Nachdem ein Spieler der Gäste die Rote Karte gesehen hatte, stürmten die Brambauer-Fans nach Informationen der Bild auf die Zuschauer zu, die es mit der Heimmannschaft hielten. Kevin Großkreutz wollte schlichten. Klar, dass der frühere Bundesliga-Spieler als Promi im Fokus stand - und schnell zum Opfer wurde. Der Weltmeister: "Zehn Leute haben spontan auf mich eingedroschen, mir war danach richtig schlecht."

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Großkreutz war im Februar 2017 in Stuttgart in eine Schlägerei verwickelt

Die Polizei wurde zum Schauplatz des Geschehens gerufen, Großkreutz verzichtete jedoch auf eine Anzeige. "Ich will einfach nur noch meine Ruhe, hab' auf so was keinen Bock mehr", sagte der zweimalige Deutsche Meister der Bild. Hintergrund der Aussage: Großkreutz war Ende Februar 2017 bei einer Prügelei in einem Stuttgarter Rotlichtviertel schwer verletzt worden und hatte seinen Job beim VfB Stuttgart verloren.

Mehr zu Kevin Großkreutz

In einem Interview mit dem Magazin 11 Freunde schilderte der Ex-Nationalspieler, wie die Schlägerei abgelaufen ist: „Ich hatte wahnsinniges Glück, wurde geschlagen, bin mit dem Kopf auf den Bordstein gefallen und wurde ein weiteres Mal getreten, sodass mein Jochbein brach. Es hat alles wehgetan. Ich habe in der Nacht gespürt, wie sie mir mit einer Spritze das Blut aus dem Kopf zogen“, sagte Großkreutz.

„Der Arzt im Krankenhaus hat gesagt, ich solle in die Kirche gehen und eine Kerze anzünden. Es hätte nicht viel gefehlt und in dieser Nacht wäre alles zu Ende gegangen.“ Die Schläger sind mittlerweile zu zwei Jahren und neun Monaten beziehungsweise einem Jahr und sieben Monaten Haft verurteilt worden.

Kevin Großkreutz: „Ich entschuldige mich bei allen“

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