20. September 2018 / 19:14 Uhr

"Das ist ja lächerlich": Großkreutz amüsiert sich über Stadionverbote für BVB-Fans in Hoffenheim

"Das ist ja lächerlich": Großkreutz amüsiert sich über Stadionverbote für BVB-Fans in Hoffenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Diese Entscheidung der Hoffenheimer kann Kevin Großkreutz nicht verstehen. Aus seiner Sicht ist es lächerlich, dass 33 BVB-Anhänger nicht ins Stadion dürfen.
Diese Entscheidung der Hoffenheimer kann Kevin Großkreutz nicht verstehen. Aus seiner Sicht ist es "lächerlich", dass 33 BVB-Anhänger nicht ins Stadion dürfen. © imago/DeFodi
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Wenn Borussia Dortmund am 4. Spieltag bei 1899 Hoffenheim an den Start geht, werden 33 Auswärtsfans vor dem heimischen Fernseher zuschauen müssen, da sie mit Stadionverboten belegt wurden. Aus Sicht von Ex-BVB-Kicker Kevin Großkreutz ist diese Entscheidung nicht nachzuvollziehen.

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Die TSG 1899 Hoffenheim hat aufgrund von Beleidigungen einiger BVB-Fans gegen Dietmar Hopp 33 lokale Stadionverbote verhängt. Das bedeutet, dass diese Personen ihren Verein beim Gastspiel am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nicht unterstützen dürfen. Die Gesänge gegen den Mäzen der Kraichgauer hatten sich am letzten Spieltag der Vorsaison ereignet. Trotz dieser Verbote und weiterer Ermittlung erklärte der Südtribüne Dortmund-Zusammenschluss laut des Portals Faszination Fankurve, sich davon nicht unterkriegen lassen zu wollen.

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In ihrem Statement machten die Anhänger deutlich, dass sie ihre Proteste gegen Hopp und dessen Klub fortsetzen werden: "Uns beeindrucken die lächerlichen Verbote nicht, sie bestärken uns nur in unserer Meinung: Dass nicht wir und unsere Gesänge das Problem sind, sondern all diejenigen, die ihre Vorstellungen von einem glattgebügelten, marktkonformen, entwurzelten Fußball durchsetzen wollen."

Großkreutz wundert sich über die Anzahl der ausgesprochenen Strafen

Unterstützung erhielt der Zusammenschluss von einem ehemaligen Spieler von Borussia Dortmund, der für seine Fannähe bekannt ist. Die Rede ist von Kevin Großkreutz, der sich via Twitter zu Wort meldete. Vor allem die Tatsache, dass exakt 33 Fans herausgepickt wurden, kann der aktuelle Spieler von KFC Uerdingen nicht verstehen. "Das ist ja lächerlich. Bekommen jetzt alle ne Strafe? Nein - auch mit Recht nicht. Es gehört zum Fußball dazu. Es ist sogar geil", so Großkreutz.

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Auch den BVB-Supportern ist es schleierhaft, warum genau 33 Strafen ausgesprochen wurden. "Was Hopp mit seinen Anzeigen und Hausverboten (warum eigentlich 33 und nicht 300 oder gleich 3000?) erreichen will, wissen wir nicht. In seiner Welt ist es vielleicht möglich, Unruhe und kritische Stimmen mit ein bisschen autoritärem Gehabe und Druck von oben zu ersticken", urteilen sie in ihrem Statement.

Sind die Stadionverbote aus eurer Sicht berechtigt? Hier könnt ihr abstimmen!

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