15. September 2018 / 22:35 Uhr

Kevin Großkreutz: "Ich finde, dass ein Fußballprofi abends mal rausgehen darf"

Kevin Großkreutz: "Ich finde, dass ein Fußballprofi abends mal rausgehen darf"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin Großkreutz spielt seit Beginn der Saison in der 3. Liga für den KFC Uerdingen 05.
Kevin Großkreutz spielt seit Beginn der Saison in der 3. Liga für den KFC Uerdingen 05. © imago/Thomas Bielefeld
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Mit dem KFC Uerdingen steht Weltmeister Kevin Großkreutz auf dem ersten Platz der 3. Liga. Nach einer schwierigen Zeit in Istanbul, Stuttgart und Darmstadt scheint es für den ehemaligen Dortmunder wieder bergauf.

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Mit dem KFC Uerdingen 05 spielt Weltmeister Kevin Großkreutz inzwischen in der 3. Liga - ein tiefer Fall sieht aber anders aus: Mit den Krefeldern, die zu Saisonbeginn in die 3. Liga aufgestiegen waren, steht Großkreutz nach sieben Spieltagen und dem 2:1 gegen Halle auf dem ersten Platz - der Ex-Bundesligist versucht den Durchmarsch in die 2. Liga!

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Großkreutz fühlt sich beim neuen Klub pudelwohl. Auch wenn er kürzlich fast mit dem Auto liegen geblieben wäre, weil der leidenschaftliche Ex-Dortmunder nicht in Gelsenkirchen tanken wollte - der Heimat des großen BVB-Rivalen FC Schalke 04. "In Gelsenkirchen würde ich nicht mal zum Tanken halten. Zum Glück habe ich es noch bis Herne geschafft", erklärte Großkreutz im Interview mit der Bild am Sonntag.

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"Ich darf Aki sagen"


Die Antipathie gegenüber Schalke wird bei Großkreutz offenbar nicht mehr abnehmen. "Die mögen mich nicht, ich mag die nicht - fertig", sagte Großkreutz. Passend dazu die Freundschaft mit Dortmunder Ikonen - Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ("Ich darf Aki sagen") und Jürgen Klopp. Den Ex-Trainer bezeichnet Großkreutz sogar als "richtig guten Freund".

Nach seinem unseligen Abgang in Stuttgart, als er voriges Jahr mit Jugendspielern des VfB nachts unterwegs war und in einer Prügelei verletzt wurde, haben ihn die Medien abgeschreckt. Großkreutz: "Dass ich trotzdem an den Pranger gestellt wurde, fand ich einfach nicht in Ordnung. Das war eine harte Zeit. Ich habe sicher nicht alles richtig gemacht in meiner Karriere. Aber ich habe nie jemandem geschadet, nie jemanden verletzt. Und ich finde auch, dass ein Fußballprofi abends mal rausgehen darf."


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