12. Januar 2019 / 20:31 Uhr

Nach Rauswurf: Neuer Wirbel um Ex-Bundesliga-Profi Kevin Pannewitz – Jena-Boss wehrt sich gegen Berater-Vorwürfe 

Nach Rauswurf: Neuer Wirbel um Ex-Bundesliga-Profi Kevin Pannewitz – Jena-Boss wehrt sich gegen Berater-Vorwürfe 

Redaktion Sportbuzzer
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Jenas Geschäftsführer Chris Förster (r.) reagiert auf die Äußerungen des Pannewitz-Beraters. 
Jenas Geschäftsführer Chris Förster (r.) reagiert auf die Äußerungen des Pannewitz-Beraters.  © Imago-Montage
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Der 27-jährige Kevin Pannewitz spielt nicht länger für den Drittliga-Klub FC Carl Zeiss Jena. Vereins-Boss Chris Förster konterte nun die Kritik des Pannewitz-Beraters. 

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Diese Nachricht kam völlig überraschend: Kevin Pannewitz, der bereits in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg unter Vertrag stand, ist nicht länger Spieler des Drittligisten FC Carl Zeiss Jena, dies teilte der Verein am Freitag mit. Der Grund: Pannewitz soll mit deutlichem Übergewicht aus der Weihnachtspause zurückgekehrt sein. Daraufhin hat der Verein dem 27-Jährigen „außerordentlich gekündigt“.

Nach dem Rauswurf meldete sich Maik Barthel zu Wort, der Pannewitz als Berater vertreten soll. Er stellte die soziale Kompetenz des Vereins infrage und glaubt, dass man an dieser Stelle auch ein Auge hätte zudrücken können. Barthel sagte: „Übergewicht zu Weihnachten betrifft uns alle – wobei die kolportierten 100 Kilo nicht korrekt sind.“

Jenas Geschäftsführer reagiert

Nun reagierte Jenas Geschäftsführer Chris Förster gegenüber der Bild auf diese Aussagen: „Herr Barthel ist mir erst seit Dienstag als Berater von Kevin Pannewitz bekannt. Ich gestehe ihm zu, dass er gar nicht wissen kann, wie groß unsere soziale Kompetenz hier im Verein ist. Aber dann soll er sich bitte mal bei seinem Spieler informieren, wie wir uns um ihn gekümmert haben. Wir waren diejenigen, die ihm vor zwei Jahren, als keiner mehr an ihn geglaubt hat, die Chance gegeben haben.“

Und Förster weiter: „Wir reden hier über Profifußball! Herr Barthel kann sich sicher sein, dass wir bei Kevin in den letzten Jahren nicht nur ein Auge, sondern mehrere Augen zugedrückt haben. Mehrfach sogar. Weil wir an ihn geglaubt haben. Auch aus diesem Grund wünschen wir ihm wirklich für die Zukunft alles Gute.“

Die Stationen von Kevin Pannewitz

Rasanter Aufstieg: In Berlin hatte Kevin Pannewitz das Fußball-Abc beim MSV Normannia, dem Frohnauer SC, dem Nordberliner SC und Tennis Borussia Berlin gelernt. In der Hauptstadt begegnete er auch Auswahltrainer Hans Oertwig, der ihn später noch einmal nach Oranienburg holen sollte. 2008 wechselte der Mittelfeldspieler in die A-Jugend des FC Hansa Rostock, kickte in der U19-Bundesliga. Zur Galerie
Rasanter Aufstieg: In Berlin hatte Kevin Pannewitz das Fußball-Abc beim MSV Normannia, dem Frohnauer SC, dem Nordberliner SC und Tennis Borussia Berlin gelernt. In der Hauptstadt begegnete er auch Auswahltrainer Hans Oertwig, der ihn später noch einmal nach Oranienburg holen sollte. 2008 wechselte der Mittelfeldspieler in die A-Jugend des FC Hansa Rostock, kickte in der U19-Bundesliga. ©
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