11. September 2019 / 09:13 Uhr

Kevin-Prince Boateng nach Rassismus-Eklat: Rote Karte gegen Clemens Tönnies!

Kevin-Prince Boateng nach Rassismus-Eklat: Rote Karte gegen Clemens Tönnies!

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin-Prince Boateng kritisiert Schalke-Boss Clemens Tönnies.
Kevin-Prince Boateng kritisiert Schalke-Boss Clemens Tönnies. © Getty Images/dpa/Montage
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Ex-Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng hätte sich eine härtere Bestrafung gegen Schalke-Boss Clemens Tönnies gewünscht. Die dreimonatige Pause sei nach den rassistischen Äußerungen zu wenig.

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Der ehemalige Schalke-Profi Kevin-Prince Boateng hat Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kritisiert. Wegen seiner Äußerungen zu Afrika verdiene Tönnies "ganz klar die Rote Karte", sagte Boateng der Sport Bild.

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"Ich weiß nicht, wie solche Sachen rausrutschen sollen. Einem Mann in seiner Position darf so etwas nicht passieren", kritisierte der inzwischen in Florenz spielende Profi und sagte zu der dreimonatigen Pause des Aufsichtsratschefs: "Da hätte man ein anderes Zeichen setzen müssen. Die Möglichkeit war da, allen zu zeigen, dass so etwas nicht akzeptiert wird." Boateng hatte zwei Jahre für den Fußball-Bundesligisten gespielt.

Kevin-Prince Boateng: Die Bilder seiner Karriere

Seine Profikarriere startete Kevin-Prince Boateng 2005 in Berlin bei Hertha BSC, dort stand er einige Zeit gemeinsam mit seinem Bruder Jérôme (rechts, jetzt FC Bayern München) im Kader. Zur Galerie
Seine Profikarriere startete Kevin-Prince Boateng 2005 in Berlin bei Hertha BSC, dort stand er einige Zeit gemeinsam mit seinem Bruder Jérôme (rechts, jetzt FC Bayern München) im Kader. ©
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Tönnies hatte in einer Rede beim "Tag des Handwerks" in Paderborn gesagt, man solle jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren: "Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn's dunkel ist, Kinder zu produzieren." Der daraufhin vielfach kritisierte Tönnies lässt sein Amt nach einer Entscheidung des Schalker Ehrenrates drei Monate ruhen.

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