17. April 2020 / 13:40 Uhr

Kevin-Prince Boateng stand im Winter vor Hertha-Rückkehr – kein Rückruf von Klinsmann

Kevin-Prince Boateng stand im Winter vor Hertha-Rückkehr – kein Rückruf von Klinsmann

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin-Prince Boateng hätte im Januar zu Hertha BSC zurückkehren können.
Kevin-Prince Boateng hätte im Januar zu Hertha BSC zurückkehren können. © imago images/Montage
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Kevin-Prince Boateng wäre im Winter beinahe wieder bei seinem Heimatklub Hertha BSC gelandet. Wie er dem "Spiegel" verriet, habe er aber keinen Rückruf vom damaligen Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann bekommen. Dabei hätte Boateng gerne auch weitere Stars nach Berlin gelotst.

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Kevin-Prince Boateng hat zum Jahreswechsel mit der Rückkehr in seine Heimatstadt Berlin zu Hertha BSC geliebäugelt. Bevor der 33 Jahre alte Profi im Januar vom AC Florenz zu Besiktas Istanbul gewechselt war, habe er dem damaligen Hertha-Trainer Jürgen Klinsmann eine Nachricht mit seiner Bereitschaft zur Rückkehr geschickt. "Aber es kam nie eine Antwort", sagte Boateng im Gespräch mit dem Spiegel.

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Götze, Draxler: Boateng wollte Top-Spieler zur Hertha lotsen

Boateng, der im Sommer 2007 für die damalige Rekordsumme von knapp acht Millionen Euro den Berliner Bundesligisten in Richtung London zu den Tottenham Hotspur verlassen hatte, wollte nach seinem Comeback in Berlin auch dabei helfen, die Mannschaft zu verstärken. "Dann hätte ich im Sommer einfach das Telefon genommen und den Götze angerufen und den Draxler und gesagt: Kommt her, Jungs, lasst uns hier was aufbauen. Das war so mein Plan, dass ich Hertha wieder attraktiv machen könnte", sagte Boateng. Angeblich hatte Klinsmann in seinem kurzen Intermezzo als Trainer der Hertha die beiden Offensivspieler als Verstärkungen vorgesehen.

​50 ehemalige Spieler von Hertha BSC – und was aus ihnen wurde.

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Boateng-Plan um Hertha attraktiver zu machen: Berliner Rapper mit ins Boot holen

Auch abseits des Rasens wollte der ehemalige Nationalspieler Ghanas der "Alten Dame" zu neuem Glanz verhelfen: "Wir hätten dann mit Berliner Rappern zusammengearbeitet, die auch den Fußball lieben, und hätten so alle mit reingezogen, wir hätten ein neues "Nach Hause"-Lied geschrieben, einen Remix der Stadionhymne." Seit Jahrzehnten spielt Frank Zander bei den Heimspielen der Berliner seine Stadionhymne "Nur nach Hause gehn wir nicht". Boateng stand nach seinem Abschied aus Berlin bei insgesamt elf Vereinen - in England, Spanien, Italien und der Türkei - unter Vertrag.