12. September 2020 / 10:43 Uhr

Kevin-Prince Boateng ohne Zukunft in Florenz: UD Las Palmas bastelt offenbar an Rückkehr

Kevin-Prince Boateng ohne Zukunft in Florenz: UD Las Palmas bastelt offenbar an Rückkehr

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
UD Las Palmas bietet Kevin- Prince Boateng wohl einen Vertrag an.
UD Las Palmas bietet Kevin- Prince Boateng wohl einen Vertrag an. © Getty Images/Montage
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Kevin-Prince Boateng steht in diesem Transfer-Fenster wohl erneut vor einem Vereinswechsel. Bei seinem aktuellen Klub AC Florenz ist der 33-Jährige nicht mehr fest eingeplant. Jetzt könnte es zu einer Rückkehr zum spanischen Zweitligisten UD Las Palmas kommen.

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US Sassuolo, FC Barcelona, AC Florenz, Besiktas Istanbul und jetzt zurück zu UD Las Palmas? Kevin-Prince Boateng muss sich offenbar mit einem weiteren Vereinswechsel beschäftigen. Und das nach vier Transfers in den vergangenen zwei Jahren. Der Vertrag des 33-Jährigen in Florenz läuft zwar noch bis zum Sommer 2021. Doch so lange plant der Serie-A-Klub nicht mehr mit dem Offensivspieler. "Kevin-Prince ist der einzige Spieler der letzten Saison, der nicht mehr zu 100 Prozent in unsere Pläne passt", erklärte Florenz-Sportdirektor Daniele Pradè.

UD Las Palmas wurde bereits vor einigen Tagen mit einer mögliche Boateng-Rückkehr in Verbindung gebracht. Ein Transfer zu diesem Zeitpunkt sei laut Präsident Miguel Ángel Ramírez "fast unmöglich". Doch nach den neuesten Aussagen aus Florenz und dem präsentierten Neuzugang Giacomo Bonaventura soll sich die Lage verändert haben. Laut der spanischen Zeitung Marca habe Zweitligist Las Palmas dem 33 Jahre alten Mittelfeldspieler einen Dreijahresvertrag vorgelegt. Boateng müsse dabei allerdings auf Gehalt verzichten.

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Der frühere Bundesliga-Spieler von Hertha BSC, Borussia Dortmund, Schalke 04 und Eintracht Frankfurt spielte bereits in der Saison 2016/2017 für den spanischen Klub der Hauptstadt Gran Canarias. Und es lief richtig gut für Boateng auf der Insel im Atlantischen Ozean. Er kam auf zehn Treffer und fünf Vorlagen in 28 Pflichtspielen für den damalige La-Liga-Klub. "Ich möchte eines Tages zurückkommen und hier spielen, diese großartige Mannschaft hat mir viel gegeben", sagte er damals nach seinem Abschied in Richtung Frankfurt. Und auch Präsident Ramírez hatte damals schon mit einer Rückkehr geliebäugelt: "Wir würden ihn mit offenen Armen empfangen."

Boateng hatte sich im Sommer auch selbst bei seinem Jugendverein Hertha BSC ins Gespräch gebracht. "Wenn dein Heimatverein anruft, ist es nicht einfach, 'Nein' zu sagen. Gerade in unserem Alter, in dem es bald vorbei ist", sagte er dem Magazin Socrates. Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz reagierte erfreut auf das Gedankenspiel, dass die Brüder Kevin-Prince und Jérôme Boateng sich ein gemeinsames Ende ihrer Fußballkarrieren in Berlin vorstellen können. "Das ist doch schön zu hören, dass die beiden noch so eine enge Verbindung zu Berlin und zu Hertha BSC haben. Das sind Berliner Jungs und beide haben in ihren Karrieren enorm viel erreicht und die Welt gesehen", sagte Preetz vor wenigen Monaten der Bild: "Dass es sie irgendwann wieder in die Heimat, zurück in diese tolle Stadt zieht, ist total verständlich und freut mich sehr."