09. September 2019 / 11:24 Uhr

Kevin Trapp erklärt Wechsel zu Eintracht Frankfurt: "Ich wollte bei PSG bleiben"

Kevin Trapp erklärt Wechsel zu Eintracht Frankfurt: "Ich wollte bei PSG bleiben"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin Trapp steht seit Sommer wieder im Kader von Eintracht Frankfurt - gern wäre der Nationalkeeper jedoch bei PSG geblieben.
Kevin Trapp steht seit Sommer wieder im Kader von Eintracht Frankfurt - gern wäre der Nationalkeeper jedoch bei PSG geblieben. © Getty
Anzeige

Nationalkeeper Kevin Trapp wagte zu Saisonbeginn den Schritt zurück zu Ex-Klub Eintracht Frankfurt. Bei den Hessen will er an alte Zeiten anknüpfen. Dass es überhaupt zu dem Wechsel kam, hat die SGE vor allem Paris Saint-Germain zu verdanken. Dass die Franzosen nicht mehr mit ihm planten, wurmt Trapp noch immer.

Anzeige
Anzeige

Kevin Trapp feierte seine Rückkehr zu Eintracht Frankfurt als Schritt zurück "nach Hause". Im Sommer verpflichtete der Bundesligist den Nationaltorwart fest von Paris Saint-Germain, wo Trapp keine Zukunft mehr für sich sah. Das SGE-Comeback hätte es im günstigsten Fall für den Keeper wohl gar nicht gegeben: In einem Interview mit Canal Football Club gestand der 29-Jährige, dass er gern beim französischen Topklub geblieben wäre.

Zunächst hatte Trapp auch entsprechende Signale erhalten - nämlich, dass PSG-Trainer Thomas Tuchel durchaus mit ihm plane. "Es war ein bisschen undeutlich, von Anfang an nicht ganz klar. Es bestand die Möglichkeit, dass ich spielen kann", erklärte Trapp. "Die Konkurenz mit Alphonse war nicht neu, er hat mich nicht gestört, denn ich wollte im Verein bleiben, das war mein Ziel.“

25 ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und was aus ihnen wurde

Fjörtoft, Okocha, Boateng & Co. - 25 ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und was aus ihnen wurde.  Zur Galerie
Fjörtoft, Okocha, Boateng & Co. - 25 ehemalige Spieler von Eintracht Frankfurt und was aus ihnen wurde.  ©
Anzeige

PSG verpflichtete mit Navas, Rico und Bulka drei neue Torhüter

Tuchel hatte Trapp zu Beginn des Sommer kontaktiert und ihn wissen lassen, dass nach seiner Leihe zu Frankfurt in der Vorsaison wieder ein Platz im Kader von PSG frei sei. "Es war klar, dass ich zurückkommen würde. Zu Beginn der Vorbereitung ließ mich der Trainer wissen, dass es einen Wettbewerb zwischen Alphonse und mir geben würde und wir am Ende der Vorbereitung sehen, wer spielen würde", wurde Trapp von der L'Equipe zitiert.

Mehr vom SPORTBUZZER

Durch den Wechsel auf der Position des Sportdirektors - Antero Henrique wurde durch Leonardo ersetzt - habe sich die Lage jedoch verändert. PSG wagte auf der Torwart-Position einen vollständigen Neuanfang. Gianluigi Buffon, der nach einem Jahr in Paris wieder zu Juventus Turin zurückgekehrt war, verließ den Prinzenpark genau wie Areola und Trapp. Stattdessen kamen drei neue Schluss-Männer.

Kevin Trapp über PSG-Aus: "Enttäuscht ist nicht das richtige Wort"

Die Franzosen verpflichteten mit Keylor Navas von Real Madrid, Sergio Rico vom FC Sevilla und Marcin Bulka (FC Chelsea) gleich drei neue Torhüter. Für Trapp war kein Platz mehr den Klub. "Ich wusste, dass der Verein andere Ideen hat und einen anderen Torhüter sucht", betonte Trapp. "Für mich war es ziemlich klar. Am Ende sagten wir uns, es wäre vielleicht besser, wenn ich gehe."

Der nahende Abschied Trapps rief Eintracht Frankfurt auf den Plan - Sportvorstand Fredi Bobic schlug zu, als sich die Möglichkeit auftat, den Spieler zurückzuholen. Trapp hatte großes Interesse als klar wurde, dass PSG nicht mehr mit ihm plant. "Ich bin jetzt in einem wachsenden Klub, den ich bereits sehr gut kenne", gestand Trapp, der seiner Zeit bei PSG ein wenig nachtrauert. "Enttäuscht ist vielleicht nicht das richtige Wort. Das ist ein Verein mit großen Zielen, der wie ich sehr ambitioniert ist."

PSG und die Champions League: Chronologie des Scheiterns

Niemand scheitert in der Champions League so spektakulär wie PSG - das musste auch Thomas Tuchel schmerzlich erfahren. Zur Galerie
Niemand scheitert in der Champions League so spektakulär wie PSG - das musste auch Thomas Tuchel schmerzlich erfahren. ©
Hier #GABFAF-Supporter werden

Wir kämpfen für den Amateurfußball! Trage Dich kostenlos ein und Du bekommst unseren exklusiven Newsletter mit allem, was den Amateurfußball in Deutschland bewegt. Außerdem kannst Du jeden Monat 2000 Euro Zuschuss für Deinen Verein gewinnen und entscheidest mit, wofür #GABFAF sich als nächstes einsetzt.

ANZEIGE: 50% auf dein Jako Herbst-Set! Der Deal des Monats im SPORTBUZZER-Shop.

Die aktuellen TOP-THEMEN