21. Juli 2019 / 12:59 Uhr

Rückschlag für Frankfurt im Poker um Kevin Trapp: PSG plant derzeit keinen Verkauf

Rückschlag für Frankfurt im Poker um Kevin Trapp: PSG plant derzeit keinen Verkauf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
PSG-Sportdirektor Leonardo (r.) plant derzeit mit Torwart Kevin Trapp.
PSG-Sportdirektor Leonardo (r.) plant derzeit mit Torwart Kevin Trapp. © imago images / Zink
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Was wird aus Kevin Trapp? Paris Saint-Germain möchte den DFB-Torwart "für den Moment" nicht verkaufen. Eintracht Frankfurt muss auf seinen Wunschkandidaten weiter warten. 

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Eintracht Frankfurt hat im Kampf um die Rückkehr von Torwart Kevin Trapp einen Rückschlag hinnehmen müssen. Eine Rückkehr des Nationalkeepers gestaltet sich für den Bundesligisten schwierig. Besonders, weil der neue Sportdirektor von Trapps Klub Paris Saint-Germain, der Brasilianer Leonardo, dem Transfer vorerst einen Riegel vorgeschoben hat.

„Für den Moment haben wir keinen Verkauf von Kevin Trapp vor“, sagte Leonardo nach dem Testspiel des französischen Meisters am Samstagabend beim 1. FC Nürnberg, das 1:1 ausging. Nach dem Abschied von Gianluigi Buffon, der nach nur einem Jahr zu Juventus Turin zurückkehrte, hat PSG mit Alphonse Areola und dem Deutschen nur zwei Torhüter. Offen ist, ob noch ein weiterer kommt - immer wieder ist im Prinzenpark von einer Offerte für Milan-Schlussmann Gianluigi Donnarumma die Rede.

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Auch der FC Porto will Kevin Trapp von PSG verpflichten

Bislang zieht sich die Suche von PSG auch wegen drohnender Sanktionen im Rahmen des Financial Fair Play hin - die Franzosen müssen Spieler verkaufen, um selbst wieder investieren zu können. Also ist eine Rückkehr Trapps, der im vergangenen Jahr auf Leihbasis zu den Hessen zurückgekehrt war und gern fest nach Hessen wechseln möchte, aktuell unwahrscheinlich.

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Die Frankfurter würden den zuletzt ausgeliehenen Keeper gerne weiter verpflichten, bislang gab es jedoch keine Einigung zwischen der Eintracht und Paris. Zudem gilt Trapp als Kandidat beim portugiesischen Spitzenklub FC Porto, wo der frühere spanische Auswahltorhüter Iker Casillas nach einem Herzinfarkt seine Karriere vorerst pausiert und stattdessen in der kommenden Saison als Teammanager fungiert.

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Trapps Vertrag im Klub von Trainer Thomas Tuchel läuft im nächsten Jahr aus, Paris könnte also nur noch diesen Sommer eine Ablöse erhalten. Frankfurts Nummer eins ist vor dem ersten Europa-League-Qualifikationsspiel am Donnerstag (19 Uhr/Nitro) gegen den FC Flora Tallinn bislang der Däne Frederik Rönnow, der allerdings in der Vorbereitung nicht vollends überzeugen konnte und den Klub verlassen will, falls Trapp zur SGE zurückkehrt.

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Der 29-jährige Trapp hatte bereits von 2012 bis 2015 für die Hessen gespielt, sich dann aber für neun Millionen Euro PSG angeschlossen. Dort verlor er seinen Stammplatz jedoch an Areola und wurde nach der Verpflichtung von Buffon im Sommer 2018 an die Frankfurter abgegeben, für die er eine starke Saison spielte.