18. Januar 2020 / 21:52 Uhr

Diagnose da: Werder Bremen gibt Entwarnung bei verletztem Kevin Vogt

Diagnose da: Werder Bremen gibt Entwarnung bei verletztem Kevin Vogt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin Vogt von Werder Bremen ist bei seiner im Spiel bei Fortuna Düsseldorf erlittenen Verletzungen glimpflich davongekommen
Kevin Vogt von Werder Bremen ist bei seiner im Spiel bei Fortuna Düsseldorf erlittenen Verletzungen glimpflich davongekommen © imago images/RHR-Foto
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Die schlimmen Befürchtungen nach der Verletzung von Kevin Vogt im Spiel bei Fortuna Düsseldorf haben sich nicht bestätigt. Werder Bremen gab am Samstagabend Entwarnung bei seinem Winter-Zugang.

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Werder-Abwehrspieler Kevin Vogt ist bei seinem üblen Zusammenprall mit Bremens Torhüter Jiri Pavlenka offenbar halbwegs glimpflich davongekommen. Wie die Hanseaten am Samstagabend mitteilten, habe der im Winter auf Leihbasis von der TSG Hoffenheim gekommene Innenverteidiger neben einer Gehirnerschütterung keine weiteren schweren Verletzungen erlitten. Zur Überwachung wird der 28-Jährige allerdings zunächst im Krankenhaus bleiben und erst danach nach Bremen zurückkehren.

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"Wir sind natürlich heilfroh, dass es noch verhältnismäßig glimpflich abgegangen ist. Wir werden jetzt Anfang der Woche noch verschiedene Tests machen, um abschließend zu klären, wann Kevin wieder ins Training einsteigen kann", sagte Werder-Trainer Florian Kohfeld, der zunächst Schlimmeres befürchtet hatte. Unmittelbar im Anschluss an den 1:0-Auswärtserfolg bei Fortuna Düsseldorf war der Coach in großer Sorge. Die für möglich gehaltenen Gesichtsbrüche bei Vogt bestätigten sich jedoch nicht.

Werder-Zugang Vogt vom Platz getragen

Die Neuverpflichtung der Bremer war von Pavlenka in der Nachspielzeit unglücklich mit dem Knie am Kopf getroffen worden, als dieser eine Flanke abfangen wollte. Die Partie wurde von Schiedsrichter Felix Brych anschließend unterbrochen, Vogt musste von Sanitätern auf dem Platz behandelt werden und wurde mit einer Trage vom Platz gebracht. Von den Rängen gab es aufmunternden Beifall für den verletzten Abwehrspieler der Bremer.

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Rund um die Szene gab es weiteren Wirbel. Nachdem Pavlenka Vogt am Kopf erwischt hatte, wurde der Werder-Keeper gleich von mehreren Düsseldorf-Profis regelwidrig zu Fall gebracht und in die Zange genommen. Darüber echauffierte sich Bremens Kapitän Niklas Moisander offenbar so sehr bei Schiedsrichter Brych, dass dieser den bereits gelb-vorbelasteten Finnen mit Gelb-Rot vom Platz stellte.

Moisander rechtfertigt sich nach Gelb-Roter-Karte

Der Abwehrchef wird den Bremern dadurch mindestens für ein Spiel fehlen. "Pavlas kam raus und er wurde an den Kopf getreten. Da sind mir die Emotionen etwas durchgegangen, deshalb habe ich Gelb-Rot bekommen. Das ist natürlich total enttäuschend. In dem Moment waren meine Jungs aber das wichtigste für mich", rechtfertigte sich Moisander. Kohfeldt betonte später, dass er den Platzverweis nicht nachvollziehen könne und wütete über die Entscheidung.