19. Dezember 2019 / 11:10 Uhr

KFC-Manager Effenberg: Wir sind kein Skandalclub

KFC-Manager Effenberg: Wir sind kein Skandalclub

Christian Lüsch
Ostsee-Zeitung
KFC-Manager Stefan Effenberg.
KFC-Manager Stefan Effenberg. © Guido Kirchner/dpa
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Stefan Effenberg wehrt sich gegen das Etikett „Skandalclub“ für den lange kriselnden Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. „Das ist lächerlich. Genau wie beim FC Bayern „FC Hollywood““, sagte der frühere Nationalspieler.

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Manager Stefan Effenberg wehrt sich gegen das Etikett „Skandalclub“ für den lange kriselnden Fußball-Drittligisten KFC Uerdingen. „Das ist lächerlich. Genau wie beim FC Bayern „FC Hollywood““, sagte der frühere Nationalspieler in einem Interview des „Kicker“ (Donnerstag). „Für uns gilt nur: Wir sind von der 5. in die 3. Liga aufgestiegen. Das schaffst du nicht, wenn du ein Skandalclub bist“, betonte der 51-Jährige, der sein Amt als Manager Sport bei den als Aufstiegsaspiranten gehandelten Rheinländern Anfang Oktober auf Platz 15 übernommen hat.

Inzwischen steht Uerdingen mit 29 Punkten auf Rang acht - nur drei Punkte hinter dem Aufstiegs-Relegationsplatz. „In der Liga kann alles passieren, das hat man an uns gesehen und an Kaiserslautern, die totgeschrieben waren“, meinte der einstige Champions-League-Sieger. Den erhofften Aufstieg in die 2. Bundesliga hat „Effe“ längst noch nicht aus den Augen verloren. „Wenn wir es nach der Pause schaffen, Kontakt zu den ersten zwei, drei Teams herzustellen, können wir gerne noch mal reden“, sagte Effenberg.

Der russische Investor Michail Ponomarew hatte Großes mit dem KFC vor, doch ständige Trainerwechsel sorgten für Unruhe und Unmut bei den Fans, die Aufstiegsplätze waren schon weit weg. Nach der Verpflichtung von Effenberg als Manager und Daniel Steuernagel als Cheftrainer herrscht in Uerdingen nun aber wieder Aufbruchsstimmung.

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