05. Januar 2018 / 12:58 Uhr

KFV RD-Eck ermittelt die Futsal-Meister

KFV RD-Eck ermittelt die Futsal-Meister

Jürgen Griese
Kieler Nachrichten
Der Osterrönfelder TSV bejubelte im Vorjahr den Gewinn der Futsal-Kreismeisterschaft im KFV Rendsburg-Eckernförde.
Der Osterrönfelder TSV bejubelte im Vorjahr den Gewinn der Futsal-Kreismeisterschaft im KFV Rendsburg-Eckernförde.
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Vorjahressieger OTSV seinen Titel verteidigen - Audorf und Rotenhof bei den Damen favorisiert

Traditionell stehen zu Beginn des Jahres die Futsal-Meisterschaften des Kreisfußballverbandes Rendsburg-Eckernförde ganz oben im Eckernförder Sportkalender. Zum 32. Mal jährt sich der Tag, an dem der KFV mit seinen besten Mannschaften die ersten Titelkämpfe in der Halle austrug, damals noch in der Eckernförder Wulfsteerthalle. Seither erfreuen sich die Meisterschaften ungebrochen großer Beliebtheit und zählen bei Spielern wie Fans zu den Höhepunkten des Winterhalbjahres. Am Wochenende stehen die Hallen des Schulzentrums Süd im Blickpunkt des Interesses der Fußballanhänger, wenn am Sonnabend die zwölf besten Herrenteams des KFV RD-Eck und am Sonntag dann ebenso viele Damenmannschaften ihre neuen Titelträger ermitteln. Die Endspiele sind jeweils um 15.30 Uhr geplant.

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Bei den Herren möchte Vorjahressieger Osterrönfelder TSV seinen Titel verteidigen, trifft aber auf starke Konkurrenz. Zu der gehört mit Sicherheit der letztjährige Finalgegner Büdelsdorfer TSV, doch noch mehr als dem aktuellen Landesliga-Zehnten muss Lokalmatador Eckernförder SV und dem Gettorfer SC zugetraut werden. „Wenn wir antreten, dann wollen wir gerade vor eigenem Publikum natürlich so weit vorn wie möglich landen“, verspricht ESV-Trainer Töns Dohrn dem Eckernförder Anhang vollen Einsatz. Im vergangenen Jahr reichte es für die Dohrn-Elf nach Platz eins im Januar 2016 „nur“ zu Platz vier: Das Spiel um Rang drei hatte Rivale Gettorfer SC nach Siebenmeterschießen mit 3:1 gewonnen.

Diesmal treffen die beiden Kontrahenten im Gegensatz zum Vorjahr bereits in der Vorrunde aufeinander und müssen sich zunächst einmal gegen den Büdelsdorfer TSV, Wittenseer SV, TuS Jevenstedt und den Osterrönfelder TSV behaupten, bevor sie überhaupt an eine Teilnahme an der Zwischenrunde denken dürfen. „Eine wirklich stark bestückte Vorrundengruppe“, hat Dohrn vor den ersten fünf Begegnungen des Turniertages durchaus Respekt.

Wurden also nahezu sämtliche Favoriten der Gruppe B zugelost, scheint die Vorrundengruppe A schwächer besetzt zu sein: Hier wollen der TuS Rotenhof, Rendsburger TSV, FC Fockbek, SG Felde/Stampe, Turnierdebütant MTSV Hohenwestedt und der TSV Vineta Audorf zunächst einmal in die Zwischenrunde einziehen, wissen aber, dass dies nur drei Teams vergönnt sein wird. Für hinreichend Spannung ist also vom ersten Anpfiff an gesorgt. Der erfolgt übrigens am Sonnabend wie auch am Sonntag bei den Damen um jeweils zehn Uhr.

Hier liegt die Favoritenbürde in diesem Jahr einmal nicht auf den Schultern der SG EMTV/Fleckeby oder der SG Rieseby/Waabs, sondern fällt eindeutig den Landesliga-Spitzenteams TSV Vineta Audorf und TuS Rotenhof zu. Schon im Vorjahr waren die Audorferinnen nicht zu bezwingen und kassierten im gesamten Turnierverlauf lediglich ein einziges Gegentor. „Selbstverständlich werden wir alles geben, aber der Titel wird nur über Audorf vergeben“, räumt Sven Soll, Trainer der SG Rieseby-Waabs, ein.