08. April 2019 / 10:09 Uhr

Kickers Markkleeberg und SG Taucha trennen sich torlos

Kickers Markkleeberg und SG Taucha trennen sich torlos

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © dpa
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Das Sachsenliga-Derby zwischen den Kickers 94 Markkleeberg und der SG Taucha 99 leidet unter dem schlechtem Platz und endet 0:0. Der SSV Markranstädt kommt bei Einheit Kamenz unter die Räder.

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Leipzig. Da waren sich die Trainer der Sachsenligisten Kickers Markkleeberg und SG Taucha einig: Sowohl Heiko Brestrich als auch Gästecoach Marcus Jeckel bemängelten den Zustand des Rasens im Sportpark Camillo Ugi. „Es machte nur Sinn, die Bälle lang zu schlagen, Flachpässe kamen aufgrund der vielen Huckel des harten, schlecht gemähten Geläufs selten an“, registrierte Brestrich etwas frustriert und bekannte zugleich: „Taucha besaß in dem harten Match die klareren Chancen.“

Aber Mirko Jentzsch, Paul Lehmann sowie später Tom Baumgart und Salman Al Abri ließen diese Möglichkeiten aus. „Wir hätten gern mehr mitgenommen, aber dass wir wieder zu null gespielt haben, lässt uns weiter hoffen“, sagte SG-Trainer Jeckel nach dem torlosen Remis. Sein Gegenüber Brestrich fand das 0:0 gerecht, gestand aber: „Wir haben viele Angriffe nicht richtig zu Ende gespielt. Aber das war auch fast nicht möglich.“ Taucha genügte das Remis, um auf Rang 14 zu klettern, die Kickers sind Siebter.

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„Unser Sieg war verdient“

Unterhalb des Kamenzer Hutberges musste der SSV Markranstädt angesichts eines 1:6 den Hut vorm Gegner ziehen. „Durch drei individuelle Fehler lagen wir früh 0:3 zurück, womit natürlich jeglicher Plan von uns über den Haufen geworfen war“, erklärte SSV-Trainer Uwe Ferl die hohe Schlappe. Die zuletzt durch eine Niederlage bei Schlusslicht Glauchau verunsicherten Kamenzer seien diesmal jedoch einfach individuell besser gewesen. Offenbar hat der vom Ex-Leipziger Frank Rietschel trainierte Tabellenzweite nach wochenlanger Talfahrt wieder in die Spur gefunden – ausgerechnet jetzt.

Der den Kamenzern unterdessen enteilte Tabellenführer FC Grimma bezwang gestern zu Hause Germania Mittweida 2:0 und wahrte damit den Vorsprung von neun Punkten auf die Lessingstädter. Das 1:0 erzielte Christoph Jackisch per Foulelfmeter in der 39. Minute. Es war sein 19. Saisontor, womit er weiter die Torjägerliste anführt. Ganz sicher durfte sich der Favorit allerdings erst sein, als der eingewechselte Christos Paschos in der Schlussminute den Deckel draufmachte. „Wir hatten Chancen en masse, unser Sieg war verdient“, urteilte FCG-Trainer Alexander Kunert. Frank Müller

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