29. August 2021 / 12:41 Uhr

Kickers Markkleebergs feiern klaren 5:0-Erfolg - SG Taucha verliert 1:3 in Radebeul

Kickers Markkleebergs feiern klaren 5:0-Erfolg - SG Taucha verliert 1:3 in Radebeul

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Symbolbild © dpa
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Die Kickers feiern mit dem klaren Erfolg gegen Neusalza-Spremberg ihren ersten Saisonsieg. 1:3-Niederlagen mussten die SG Taucha und der SSV Markranstädt hinnehmen. Der FC Blau-Weiß Leipzig bringt dagegen einen Punkt aus Pirna mit und ist weiter ungeschlagen.

Leipzig. So schnell kann es im Fußball gehen: Während die Kickers Markkleeberg am dritten Spieltag der Sachsenliga mit 5:0 geradezu triumphal den ersten Saisonsieg feierten, mussten die SG Taucha und der SSV Markranstädt jeweils mit 1:3 die ersten Niederlagen einstecken. Die Tauchaer gar als Spitzenreiter, der zur Pause beim Radebeuler BC noch geführt hatte.

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Taucha verliert Partie gegen Radebeul in der zweiten Halbzeit

„Nach der guten ersten Halbzeit haben wir uns dann den Sieg aber auch nicht verdient“, bekannte SG-Trainer Marcus Jeckel, der zur Pause seine Jungs noch gewarnt hatte, dass die Partie keineswegs gelaufen sei. Dennoch kamen sie nicht mehr richtig in die Zweikämpfe und erhielten dafür die Quittung in Form sehenswerter Gegentore. „Darauf konnten wir dann nicht mehr antworten“, bedauert Jeckel.

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Das pure Gegenteil an Stimmung im Markkleeberger Sportpark Camillo Ugi: Die in den beiden ersten Partien an Punkten leer ausgegangenen Kickers zeigten den Gästen aus Neusalza-Spremberg sofort, was Sache ist. Felix Kauerauf traf bereits in der zweiten Minute, legte 20 Minuten später mit einem schönen Lupfer zum 2:0 nach und war dann auch am 3:0 von Christian Blochwitz kurz nach der Pause einleitend beteiligt. Eric Berger sorgte mit 16-Meter-Schuss ins Angel fürs 4:0, ehe nochmals Kauerauf traf. „Wir waren von Anfang an richtig da und geil auf Tore, das hat man uns angemerkt“, beschreibt der Dreifachtorschütze seine mentale Verfassung sowie die seiner Truppe und ergänzt: „Spielerisch waren wir auch schon in den beiden Partien zuvor nicht schlecht, so groß war der Niveauunterschied da nicht.“ Außerdem fühle er sich sehr wohl, weil ihm der Trainer viele Freiheiten lasse.


Markkleebergs Coach Sund: Nach 5:0-Sieg auf dem Weg ins Kabarett

Womit wir bei Christian Sund wären, der logischerweise lobte: „Das war eine richtig gute Leistung, das hat Spaß gemacht. Und Felix war natürlich besonders stark.“ Spätestens das zweite Tore habe seiner Elf Sicherheit gegeben. Allerdings musste Torwart Alexander Czempik zwei gute Torchancen der Oberlausitzer entschärfen. „Aber nach unserem 3:0 ist der Gegner ein bisschen auseinandergebrochen“, beobachtete Sund. Der Coach genoss nicht nur den 5:0-Erfolg, sondern fuhr nach dem Spiel zur Kabarett-Vorstellung der Akademixer, um, befreit von allen Coaching-Aufgaben, seiner Freundin Barbara Weiß im Stück „Die lustige Witwe“ zuzuschauen.

Blau-Weiß Leipzig, am kommenden Freitagabend im Alfred-Kunze-Sportpark Pokalgegner von Regionalligist Chemie Leipzig, holte beim VfL Pirna-Copitz per 1:1 einen Punkt und bleibt weiter ungeschlagen.