29. Oktober 2018 / 14:43 Uhr

Kieler Chancenwucher kurz vor Schluss bestraft

Kieler Chancenwucher kurz vor Schluss bestraft

Jan-Philipp Wottge
Kieler Nachrichten
Gehörte er noch am Tag nach seinem Zweitligadebüt zu den besten Jungstörchen, konnte er seine Chancen im Spiel gegen den BSV Rehden nicht nutzen: Noah Awuku (li.).
Gehörte er noch am Tag nach seinem Zweitligadebüt zu den besten Jungstörchen, konnte er seine Chancen im Spiel gegen den BSV Rehden nicht nutzen: Noah Awuku (li.). © jpw
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Fußball-Regionalliga: Holstein II kassiert beim BSV Rehden ein spätes 2:2 und verpasst einen verdienten Auswärtssieg

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Dieses 2:2 war extrem bitter. Vor 225 Zuschauern belohnte sich Holstein Kiel II in der Regionalliga Nord nicht vollends für eine bärenstarke Auswärtsleistung beim BSV Schwarz-Weiß Rehden. Erst in 90. Minute musste die KSV nach einem Geniestreich von Addy Waku Menga den Ausgleich schlucken. „Kurz nach dem Schlusspfiff fühlte es sich wie eine Niederlage an. Aber wir dürfen kein Trübsal blasen, schließlich haben wir eine unserer besten Saisonleistungen abgeliefert“, sagte U23-Coach Ole Werner.

War die Effektivität in der Vorwoche beim 2:0-Heimsieg gegen Germania Egestorf-Langreder noch der große KSV-Trumpf, brachte sie die Jungstörche in Rehden um den Sieg. Die Kieler, ohne ihren dienstlich verhinderten Kapitän Florian Foit angereist, waren von Beginn an Chef im Ring. Sieben hochkarätige Chancen erspielte sich der Aufsteiger bis zur Halbzeit, der Jubel aber blieb aus. Bereits nach vier Minuten prüfte Barne Pernot SW-Torhüter Philip Faderl. Nach einem Ballgewinn von Philipp Sander hatte Noah Awuku den Rehdener Keeper schon überwunden, doch sein Schuss wurde von der Torlinie gekratzt (17.).

Was sagt ihr?

Es ging weiter Schlag auf Schlag. Awuku (21.), Laurynas Kulikas per Kopfball (27.) und erneut Awuku im Konter (29.) brachten den Ball nicht im Tor unter. Kulikas produzierte einen fulminanten Lattenkracher (29.), ehe er einen Kopfball knapp vorbeisetzte (38.). Die Hausherren wurden indes nur zwei Mal gefährlich. Und zwar immer dann, wenn der 35-jährige Menga in der Box an den Ball kam. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß suchte der Kongolese aus der Drehung den Abschluss (12.), aus dem Gewühl heraus wurde er geblockt (37.). Über eine deutliche Gästeführung zur Halbzeit hätte sich in Rehden niemand beschweren dürfen.

Doch plötzlich kam es ganz anders: Nur 100 Sekunden nach der Pause traf Rehdens Tim Rieckhoff nach Doppelpass mit dem Ex-Herthaner Salomon Okoronkwo zum 1:0 (47.). „Auf diesen Rückstand haben wir super reagiert“, lobte Werner sein Team, dessen Effektivität aber immer noch zu wünschen übrig ließ. Felix Niebergall (52.) und Awuku (54.) scheiterten. Für den Ausgleich sorgte Kulikas mit seinem achten Saisontor, als er einem Pernot-Schuss die entscheidende Richtungsänderung gab (61.). Joker Jonas Seidel legte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck das hochverdiente 2:1 (76.) nach. Für drei Punkte reichte es nicht, weil Menga drei Kieler Verteidiger mit einem technischen Kabinettstückchen vernaschte und zum 2:2 traf. „Das Ergebnis passt nicht zu unserer starken Leistung“, resümierte Werner.

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