26. November 2018 / 10:43 Uhr

FC Kilia Kiel nach 3:1 wieder im Rennen

FC Kilia Kiel nach 3:1 wieder im Rennen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Völlig losgelöst feierten die Kilianer Michel Witt, Mehrez Laacoubi und Jeremy Osaro (v. li.) kurz nach dem Schlusspfiff den 3:1-Sieg gegen den TSV Malente.
Völlig losgelöst feierten die Kilianer Michel Witt, Mehrez Laacoubi und Jeremy Osaro (v. li.) kurz nach dem Schlusspfiff den 3:1-Sieg gegen den TSV Malente. © Reinhard Gusner
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Fußball-Verbandsliga: Hodaj und Stubbla drehen nach 0:1 das Spiel – Kronshagener Kantersieg

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Jetzt sorgt auch der FC Kilia Kiel für Spannung in der Fußball-Verbandsliga Ost. Die Kilianer bezwangen im Kellerduell den Tabellenletzten TSV Malente in einer turbulenten Schlussphase mit 3:1 und stellten mit dem zweiten Sieg in Serie den Abstand an das rettende Ufer her. Sollten in der Winterpause die angekündigten Verstärkungen kommen, würde der Klassenerhalt in greifbare Nähe rücken.

Spannend bleibt es auch an der Spitze der Tabelle. Während Klassenprimus SVE Comet Kiel mit einem mühsamen 2:1-Sieg seine Führung behauptete, machte der TSV Kronshagen beim 6:0 gegen den Preetzer TSV das halbe Dutzend voll.

TSV Kronshagen – Preetzer TSV 6:0

Bis die Kronshagener ihre Torproduktion zur Wiederholung des Hinspielergebnisses aufnahmen, verging mehr als eine Stunde. „Wir haben es bis zu unserem ersten Tor nicht schlecht gemacht, bei überwiegendem Ballbesitz aber unsere Torchancen nicht verwertet“, atmete der Kronshagener Coach Nadeem Hussain erleichtert auf, dass Simon Pals nach einem Foulspiel an Jirka Heine mit „Gelb“ gut bedient war und Niklas Zöchling das erlösende 1:0 (63.) erzielt hatte. „Das war der Dosenöffner, danach ging es Schlag auf Schlag“, bezeichnete Hussain den Sieg „auch in dieser Höhe verdient“. René Behrens (66.), Malte Andres (73.), Niklas Zöchling (81.), Christian Jahrling (87.) sowie Florian Krege (89.) erhöhten. PTSV-Coach Andy Möller trauerte einer Chance von Jan Tonn aus Halbzeit eins nach, lobte seine junge Elf dennoch: „Sie hat mit Herz gekämpft und sich mit dem 0:0 zur Halbzeit schon belohnt. Leider hat dann die Kraft gegen einen starken Gegner nicht mehr gereicht.“ gu

FC Kilia Kiel – TSV Malente 3:1

Die Malenter spielten überraschend offensiv, brachten die Abwehr der Heimelf wiederholt in Bedrängnis und sorgten dafür, dass es eine Stunde lang nicht nach einem FC-Erfolg aussah. Ein Kieler Abwehrschnitzer brachte durch Constantin Pyriki das 0:1 (29.). Als ob die Kilianer nach einer Stunde die Handbremse gelöst hatten, schalteten sie den Vorwärtsgang ein. Zunächst drosch Enis Hodaj dem verdutzten Gästekeeper Timo Stich ein Zuspiel volley zum 1:1 (75.) ins Netz, zehn Minuten später tankte er sich mit letzter Kraft durch und setzte den Ball zum 2:1 (85.) ins Netz. „Wir hatten uns in der Pause einiges vorgenommen. Ich wollte unbedingt für uns treffen“, sagte Enis Hodaj später. Als die Gäste zum Schluss mit ihrem Torwart im Kilia-Strafraum auftauchten und nicht an den abgewehrten Eckball kamen, schnappte sich der eingewechselte Ardian Stubbla den Ball und schob ihn aus dem Anstoßkreis zum 3:1 (90.+4) ins leere Gäste-Gehäuse. „Wir hätten nur das mögliche zweite Tor machen müssen, dann wäre es für uns gelaufen. So aber müssen wir das Ergebnis akzeptieren“, resümierte der Malenter Coach Stefan Schümann. gu

TSV Plön – Eutin 08 II 5:1

Gegen die mit letztem Aufgebot angetretenen Eutiner hatten die Hausherren leichtes Spiel. „Wir waren gut, aber großartig war das von uns auch nicht“, sagte Plöns Manager Christoph Meinzer. Die Plöner Führung (11.) glich Eutin postwendend aus (12.). Doch danach setzte nur noch der TSV Akzente. Philipp Grandt, der seine gute Leistung mit zwei Toren krönte (21., 23.) und Oliver Axt, der sein Comeback nach Mittelfußbruch feierte, waren die auffälligsten Akteure auf Plöner Seite. mcf

SSG Rot Schwarz Kiel – 1. FC Schinkel 4:2

65 Minuten lang sah Rot-Schwarz wie der sichere Sieger aus. Die Kieler führten in einer hitzigen und von vielen Zweikämpfen geprägten Partie aufgrund der besseren Spielanlage durch Treffer von Marc Kirchhoff (33., 39.) und Silas Lohse (55.) verdient mit 3:0. Danach schlich sich aber der Schlendrian ein. Schinkel verkürzte (65.) und schaffte sogar den Anschluss (86.). „Am Ende brannte es. Da hatten wir viel Glück“, atmete SSG-Trainer Ole Jacobsen tief durch, als Lohse das erlösende 4:2 erzielte (90.+1). mcf

SVE Comet Kiel – ASV Dersau 2:1

Die frühe ASV-Führung durch Lennard Banck (5.) spielte den defensiven Gästen gegen ersatzgeschwächte Kieler in die Karten. Die Hausherren zeigten nur selten ihr gewohntes Kombinationsspiel und waren auf Einzelaktionen angewiesen. Allerdings bewies SVE-Trainer Mark Hungerecker mit der Einwechslung von Oliver Blazevic ein glückliches Händchen. Der 40-jährige sorgte mit zwei Distanzschüssen für die Wende (47., 82.). „Es war viel Stückwerk und sicher auch nicht schön. Aber das ist zweitrangig. Ich bin zufrieden“, resümierte Hungerecker, der sogar Co-Trainer Marco Rook einsetzen musste. mcf

MTV Dänischenhagen – Dobersdorfer SV 1:1

Gelungene Einzelaktionen des Dänischenhageners Stephan Wendt und des Doberdorfers Patrick Mierse führten letztlich zu einer leistungsgerechten Punkteteilung. „Das war insgesamt kein wirklich gutes Fußballspiel. Beiden Mannschaften mangelte es an der nötigen Konzentration. Es gab nur wenige Offensivaktionen. Und man hatte den Eindruck, dass beide Teams ziemlich auf dem Zahnfleisch gehen und die Winterpause herbeisehnen“, meinte MTV-Coach Frank Knocke, der auch nichts dagegen hätte, wenn die letzte noch ausstehende Partie des Jahres erst 2019 ausgetragen werden würde. „Wir würden es jedenfalls begrüßen, wenn sich das Gastspiel in Eutin irgendwie verlegen lassen würde, aber das entscheidet letztlich der Schleswig-Holsteinische-Fußballverband“, so Knocke. jch

Wo landet der VfR Laboe?

TSV Stein – VfR Laboe 3:0

Das Derby der beiden Ortsnachbarn war kein fußballerischer Leckerbissen. Die Gäste, die nach der Gelb-Roten Karte für Steins Bennet Klindt eine Halbzeit lang in Überzahl agierten, waren insgesamt das aktivere Team, konnten sich aber kaum zwingende Torchancen erarbeiten. Effizient präsentierten sich hingegen die Gastgeber, die durch Philips Bruhns Kopfball (12.) in Führung gingen. Im zweiten Spielabschnitt legte der TSV Stein nach, als VfR gerade am Drückler war. Nach glänzender Vorarbeit von Kristof Schneider sorgte Bruhn mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. „Das Tor hat uns natürlich in die Karten gespielt. Wir haben aber auch so den etwas größeren Willen gezeigt“, meinte Steins Spielertrainer Manuel Schwenn.

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