20. Oktober 2020 / 09:36 Uhr

Klarer Sieg für SV Tapfer Leipzig und erster Punkt für LVB-Elf

Klarer Sieg für SV Tapfer Leipzig und erster Punkt für LVB-Elf

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Die Verfolger des Tabellenersten Zwenkau haben teilweise zwei Partien weniger auf ihrem Konto. © Christian Modla
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Landesklasse Nord: Der SV Tapfer Leipzig hat sich souverän gegen den SV Liebertwolkwitz durchgesetzt. Die SG LVB fuhr gegen den LSV Südwest den ersten Zähler ein. Weiter an der Tabellenspitze steht der VfB Zwenkau.

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Leipzig. Die Tabelle der Fußball-Landesklasse ist verzerrt. Das 3:2 in Krostitz war bereits die sechste Partie des VfB Zwenkau, der auf Platz eins logiert. Die Verfolger haben weniger Spiele, das 6:1 gegen Bad Lausick war erst das fünfte Match für die Radefelder. Dennoch unterstrichen Kai-Uwe Zieglers Mannen mit diesem eindrucksvollen Auftritt, dass sie ein Spitzenteam der Liga sind.

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Für den SV Tapfer gilt das eher nicht, doch das 4:0 beim SV Liebertwolkwitz war schon eine Duftmarke des Tabellenachten. „Nach unserem 1:0 hatten die Wolkser ein paar Chancen, aber wir waren meist überlegen“, analysierte Tapfer-Coach Marcus Wittmann. Wolks-Trainer Frank Watzka trug die Schlappe mit Fassung und sagte: „Wir haben einiges vermissen lassen. Während wir kaum zwingende Aktionen hinbekamen, hat Tapfer gut gekontert.“ Dass dies den nach Roter Karte von der 40. Minute an dezimierten Gästen also in Unterzahl gelang, machte die Sache für die Platzherren noch bitterer.

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Ein Hoffnungsschimmer war an der Neuen Linie zu sehen, wo die LVB-Elf mit 2:2 gegen den LSV Südwest ihren ersten Saisonpunkt einfuhr. „Es war ein glücklich erkämpftes Remis“, bekannte LVB-Trainer Thomas Goretzky, „uns fehlt Selbstvertrauen. Aber Torwart Sebastian Neumann hat uns im Spiel gehalten, der LSV hatte bessere Chancen.“

Den anfänglichen Rückstand durch Roman Kretzschmar (21. Minute) drehten die Gastgeber durch Ferdinand Weinlich (25.) und Manuel Schnabel (35.), ehe David Böhme wieder zum Endstand ausglich (51.). Goretzky: „Es war ein offener Schlagabtausch.“ Frank Müller