31. Dezember 2018 / 11:48 Uhr

Klares Vorrunden-Aus beim Hallenauftakt für die Chemie-Frauen

Klares Vorrunden-Aus beim Hallenauftakt für die Chemie-Frauen

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Sarah Ziegenhirt (r.) sorgte für den einzigen Premnitzer Treffer in Brandenburg. © Marcus Alert
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Hallenfussball: Premnitzer Fußballerinnen zeigen beim 7. Allianz-Girls-Cup dennoch eine ordentliche Leistung.

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Das haben sich die Damen des TSV Chemie Premnitz sicherlich ein wenig anders vorgestellt. Beim 7. Allianz Girls-Cup des FC Stahl Brandenburg mussten die Chemikerinnen schon nach der Gruppenphase die Heimreise antreten. Dabei hatte der TSV gar keinen schlechten Fußball gespielt. „Das war qualitativ ein richtig gutes Turnier. Auch wir haben nicht schlecht gespielt“, befand dann auch TSV-Trainer Sebastian Boltze.

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Die Premnitzerinnen hatten es in der Vorrunden-Gruppe B zum Auftakt mit dem Regionalligisten 1. FC Union Berlin zu tun. „Wir standen über weite Strecke hinten drin, haben das aber richtig gut verteidigt“ so der Premnitzer Trainer, dessen Team dennoch mit 0:1 in Rückstand geriet. Doch Sarah Ziegenhirt konnte kurz vor dem Ende für den TSV ausgleichen und zumindest einen Punkte retten. „Dass das unser einziges Tor im gesamten Turnier bleiben sollte, ist natürlich schade“, haderte Sebastian Boltze etwas mit der Durchschlagskraft seines Teams.

Chemie bleibt zu harmlos vor dem Tor

Auch im zweiten Spiel gegen den SC Staaken galten die Chemikerinnen als Außenseiter. Mit viel Leidenschaft konnte jedoch das torlose Remis und somit der zweite Punkte mitgenommen werden. Damit war ein Weiterkommen weiterhin im Bereich des Möglichen. „Ehrlicherweise war Staaken aber deutlich besser als wir. Bei diesem Unentschieden hatten wir das Glück, welches uns später etwas fehlen sollte“, verriet Boltze und spielt damit auf die 0:1-Niederlage gegen die SG Blau-Weiß Beelitz an. Chemie diktierte von Beginn an das Geschehen. Aber entweder stand die gegnerische Torhüterin oder der Pfosten im Weg. Zu allem Überfluss musste Chemie in der letzten Minuten den Gegentreffer zum 0:1-Endstand hinnehmen. „Wir hätten wohl noch weitere zehn Minuten spielen können, der Ball wollte nicht rein. Dazu kam, dass der Gegentreffer nicht regulär fiel. Aber das war am Ende nicht entscheidend“, zeigte sich Sebastian Boltze etwas enttäuscht.



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Autsch! Keeper Maurice Benk vom Lindower SV (Landesklasse Brandenburg West) stößt bei seiner Parade auf Widerstand. ©

Sebastian Boltze: "Das Turnier kam für uns etwas zu früh"

Im letzten Gruppenspiel gegen den SV Babelsberg 03 ging es für Chemie um nichts mehr. Dennoch zeigten die Premnitzerinnen noch einmal ansehnlichen Fußball und wollten sich mit Anstand aus diesem Turnier verabschieden. Doch auch das misslang nach einer 0:1-Niederlage. „Schade, meine Mädels haben nicht schlecht gespielt. Aber das Turnier kam für uns ein bisschen zu früh. Wir werden in den kommenden Wochen noch öfter in der Halle antreten und wollen dann beim Turnier auf eigenem Parkett erfolgreichen Fußball zeigen“, so Boltze.

Das Turnier gewann letztlich der SC Staaken, der sich im Endspiel mit 4:3 nach Neunmeterschießen gegen den SV Babelsberg 03 durchsetzen konnte. „Das waren die beiden besten Teams im Turnier. Es ist vielleicht außerdem ein kleiner Trost, dass unsere Torhüterin Susanne Schlothauer zur Besten im Turnier gewählt wurde“, schätzt Boltze ein.

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