08. Mai 2022 / 13:04 Uhr

"Klarheit" im Transfer-Poker um BVB-Star Erling Haaland naht – Kehl spricht über Nachfolge

"Klarheit" im Transfer-Poker um BVB-Star Erling Haaland naht – Kehl spricht über Nachfolge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zukunft von BVB-Stürmer Erling Haaland könnte in der kommenden Woche geklärt sein.
Die Zukunft von BVB-Stürmer Erling Haaland könnte in der kommenden Woche geklärt sein. © Getty Images
Anzeige

Borussia Dortmund und Erling Haaland gehen wohl am Saisonende getrennte Wege. Der zukünftige BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl deutet "Klarheit" im Transfer-Poker an – und blickt auf eine mögliche Zukunft ohne den norwegischen Superstar.

Ein möglicher Transfer von Stürmerstar Erling Haaland weg von Borussia Dortmund könnte nach Aussagen von Lizenzspielerchef Sebastian Kehl in der kommenden Woche perfekt gemacht werden. "Ich glaube, dass wir in der nächsten Woche Klarheit darüber haben. Es würde mich nicht wundern, wenn er am Ende weiterzieht", sagte Kehl am Sonntag im Sport1-"Doppelpass".

Anzeige

Der 21 Jahre alte Haaland kann Dortmund im Sommer für eine festgeschriebene Ablöse in Höhe von 75 Millionen Euro verlassen. Seit Wochen wird der Norweger mit europäischen Spitzenklubs in Verbindung gebracht, darunter zuletzt auch wieder der FC Bayern. Manchester City und Real Madrid gelten als mögliche Abnehmer. "Wir sind vertraglich an die Ausstiegsklausel gebunden, daran müssen wir uns orientieren. Trotzdem haben wir in den letzten Monaten immer versucht, eine Entscheidung rund um Erling herbeizuführen. Dann kam aber auch der Tod seines Beraters Mino Raiola - er war in den letzten Wochen und Monaten nicht mehr so richtig arbeitsfähig. Das Thema hat sich leider etwas verschleppt", sagte Kehl.

Als möglicher Nachfolger gilt zum einen Nationalspieler Karim Adeyemi. Zudem brachte Stefan Effenberg den früheren Frankfurter Luka Jovic und Leverkusens Patrik Schick als mögliche BVB-Neuzugänge ins Gespräch. "Es wird am Ende eine Überlegung wert sein, zu überlegen, welche Komponenten uns am Ende noch fehlen. Wenn Erling gesehen sollte, kann uns eine gewisse Körperlichkeit im Zentrum sicherlich auch guttun - je nachdem, mit welchem System man auch spielt", sagte Kehl: "Wir werden versuchen, verschiedene Optionen zu kreieren und wollen kreativ an der ein oder anderen Stelle sein, vielleicht auch etwas überraschendes tun. Wir brauchen am Ende aber eine hohe Art von Verlässlichkeit, auch im nächsten Jahr konkurrenzfähig zu sein."