13. Februar 2020 / 10:46 Uhr

Klaus Allofs über Werder-Krise und die Job-Garantie für Kohfeldt: "Alles kommt auf den Prüfstand"

Klaus Allofs über Werder-Krise und die Job-Garantie für Kohfeldt: "Alles kommt auf den Prüfstand"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt sitzt in Bremen seit November 2017 auf der Trainerbank. Kann er Werder in den kommenden Spielen aus der Krise führen?
Florian Kohfeldt sitzt in Bremen seit November 2017 auf der Trainerbank. Kann er Werder in den kommenden Spielen aus der Krise führen? © 2020 Getty Images
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Nach nur einem Sieg aus den letzten acht Bundesliga-Spielen steht bei Werder Bremen vor allem Trainer Florian Kohfeldt unter Druck. Trotz aller Treue-Bekundungen des Vereins müsse auch seine Entlassung eine Option sein, um die Krise zu beenden, meint Ex-Werder-Sportchef Klaus Allofs.

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Der frühere Werder-Manager Klaus Allofs hält trotz aller Treue-Bekundungen der Vereinsführung eine Trennung von Florian Kohfeldt für möglich. „Die aktuelle Situation hätte man sich im Sommer in den schlimmsten Albträumen nicht vorgestellt. In einer solchen Phase kommt zwangsläufig alles auf den Prüfstand, auch der Trainer“, schrieb der ehemalige Manager des Bremer Fußball-Bundesligisten in einem Beitrag des Kicker.

Die Verantwortlichen des Klubs seien von der Arbeit des aktuellen Cheftrainers Kohfeldt „weiterhin total überzeugt. Das sagen sie nicht nur so dahin, um Ruhe zu haben. Aber: Selbst Werder kann sich den Gesetzmäßigkeiten des Geschäfts letzten Endes nicht entziehen“, schrieb der 63-Jährige. Werder hatte zuletzt 0:2 gegen den 1. FC Union Berlin verloren und liegt auf dem 17. Tabellenplatz.

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Klaus Allofs über Kohfeldt: "Trennung auszuschließen, wäre falsch"

Es könne passieren, „dass man zur Erkenntnis kommt: Eigentlich passen wir sehr gut zusammen - aber wir stecken in einer Sackgasse“, so Allofs. „Eine Trennung auch in den internen Gedanken absolut kategorisch auszuschließen, wäre deshalb falsch.“

Es könne „selbst bei Werder nicht in Stein gemeißelt sein, mit Florian Kohfeldt in die 2. Liga zu gehen“, schrieb der Ex-Funktionär, der von 1999 bis 2012 Manager bei Werder war und 2004 das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal gewann.

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Wer in der Verantwortung stehe, müsse „im Hinterkopf immer alle Szenarien durchspielen“, so Allofs. Werder tritt am Samstag (15.30 Uhr, Sky) beim Tabellenzweiten RB Leipzig an.

Dabei soll auch Chef-Scout und Ex-Werder-Profi Clemens Fritz helfen, die Grün-Weißen auf die Partie gegen Leipzig einzustimmen. Außerdem befinden sich die Werder-Kicker seit Mittwoch für ein Kurz-Trainingslager in Leipzig. "Wir wollen alles dafür tun, um die Mannschaft optimal vorzubereiten und eine sehr enge Hinführung zum Spiel zu gewährleisten", so Florian Kohfeldt.

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