10. Januar 2022 / 13:15 Uhr

Klaus Allofs lehnt Posten als Vorstandschef bei Fortuna Düsseldorf ab: "Stehe nicht zur Verfügung"

Klaus Allofs lehnt Posten als Vorstandschef bei Fortuna Düsseldorf ab: "Stehe nicht zur Verfügung"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Klaus Allofs lehnt den Job als Vorstandschef bei Fortuna Düsseldorf ab.
Klaus Allofs lehnt den Job als Vorstandschef bei Fortuna Düsseldorf ab. © IMAGO/RHR-Foto (Montage)
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Die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Klubchef Thomas Röttgermann ist bei Fortuna Düsseldorf in vollem Gang. Vorstandsmitglied Klaus Allofs gehört nun jedoch nicht mehr zu den Kandidaten für den vakanten Posten. Der 65-Jährige lehnte den Job kategorisch ab.

Fortuna Düsseldorfs Vorstandsmitglied Klaus Allofs will nicht Nachfolger des im April ausscheidenden Klubchefs Thomas Röttgermann werden. Dies erklärte der 65-Jährige in der Bild und der Rheinischen Post. "Ich stehe als Vorstandsvorsitzender nicht zur Verfügung. Meine Zuständigkeit sehe ich im sportlichen Bereich", sagte Allofs, der seit September 2020 im Vorstand für Fußball & Entwicklung, Kommunikation und CSR zuständig ist.

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Röttgermann, der seit April 2019 beim Zweitligisten im Amt ist, hatte ein Angebot des Aufsichtsrates zur Vertragsverlängerung abgelehnt. "Das mir vom Aufsichtsrat erläuterte Vorstandskonzept hat in mir nicht die Überzeugung auslösen können, dass dies geeignet ist, die anstehenden Herausforderungen, der sich die Fortuna zwangsläufig gegenübersehen wird, zu bestehen", erklärte der 61-Jährige via Vereins-Homepage.

"Es sei deutlich geworden, "dass es offensichtlich sehr schwierig ist, eine breite Meinungs- und Willensbildung im Aufsichtsrat auszulösen und für dringende - auch personelle - Weichenstellungen eine ausreichende, qualifizierte Mehrheit zu erreichen", sagte Röttgermann.


Allofs zeigte sich enttäuscht von dieser Entwicklung. "Ich hätte gerne mit Thomas Röttgermann als Vorstandsvorsitzenden weitergearbeitet. Er hatte großen Anteil daran, dass ich zur Fortuna zurückgekehrt bin", sagte er. Nun müsse bald eine Lösung her, forderte der 65-Jährige. "Ich appelliere nun dringend an den Aufsichtsrat, konstruktiv zu arbeiten und schnell eine tragfähige Lösung zu finden. Ich möchte in Zukunft auch nur in einer Konstellation arbeiten, in der es passt, das ist klar", sagte Allofs.