27. Mai 2019 / 09:00 Uhr

Kleine Titelchance gewahrt! Hemmingen macht seine Hausaufgaben gegen Steimbke

Kleine Titelchance gewahrt! Hemmingen macht seine Hausaufgaben gegen Steimbke

Jens Niggemeyer
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hemmingens Aron Gebreslasie enteilt Steimbkes Dennis Pissor.
Hemmingens Aron Gebreslasie enteilt Steimbkes Dennis Pissor. © Dennis Michelmann
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Der SC Hemmingen-Westerfeld kann am letzten Spieltag noch auf den Aufstieg in die Oberliga hoffen. Seine Pflichtaufgabe gegen Kellerkind BE Steimbke erfüllte der Tabellenzweite mit einem 4:0 souverän - ist aber weiterhin auf einen Patzer von Spitzenreiter Tündern angewiesen.

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Mit einem souveränen 4:0-Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV B-E Steimbke hat der SC Hemmingen-Westerfeld in der Landesliga seine Pflicht erledigt und sich damit zumindest die minimale Titelchance bewahrt. „Wir haben jetzt das ,Endspiel‘ am letzten Spieltag in Krähenwinkel“, sagte Ko-Trainer Frank Sledz. „Und wir werden alles geben, den letzten Dreier zu holen.“

Klar sei aber auch: „Tündern hat es selbst in der Hand, mit einem Sieg gegen Iraklis können sie die Meisterschaft aus eigener Kraft eintüten.“

Bilder vom Landesligaspiel SC Hemmingen-Westerfeld - SV B-E Steimbke

Die Frisur sitzt bei Hemmingens Julian-Kolja Hyde, Steimbkes Oliver Poltier schaut hinterher. Zur Galerie
Die Frisur sitzt bei Hemmingens Julian-Kolja Hyde, Steimbkes Oliver Poltier schaut hinterher. © Dennis Michelmann

Hemmingen beherrscht Steimbke komplett

Der Hemminger Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Steimbke lässt sich kurz zusammenfassen: Die erste große Chance der Partie hatten die Gäste, doch Oliver Poltier scheiterte am SC-Keeper Francesco Rizzo (4.). Danach spielten aber nur noch die Hausherren, die das Kellerkind komplett beherrschten.

„Es war eine wirklich gute Leistung der Jungs“, lobte Sledz. Top motiviert, Laufstark, gut sortiert, spielfreudig und – zumindest vor der Pause – auch effektiv: „Vier von sechs – das ist stark“, freute sich Sledz. Mustafa Akcora (21., 26., 31.) und Steven Melz (36.) nutzten vier von sechs Hochkarätern.

Die Bilder der Saison 2018/2019 in Hannovers Amateurfußball:

Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. Zur Galerie
Kirchdorfs Dennis Lattmann kracht nach einem Foul von Björn Fischer in die Bande und bekommt direkt noch eine Bierdusche. ©
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Symptomatische Abschlussschwäche

„Nach dem Wechsel haben die Jungs dann jedoch trotz Dauerdominanz und Chancen en masse die Konsequenz vermissen lassen“, kritisierte Seldz. Allein zehn Hundertprozentige habe das Team verballert. „Jeder durfte mal. Heute hätten wir Steimbke abschießen und zweistellig gewinnen müssen.“

Allerdings sei genau diese Abschlussschwäche auch symptomatisch. „Uns fehlt in dieser Saison dieser Knipser, den zum Beispiel Tündern hat.“ Der Rivale verfüge mit Robin Tegtmeyer, der bereits 30-mal zugeschlagen hat, über genau den Stürmer, der den Unterschied ausmache.

„Aber noch ist ein Spiel zu spielen. Mal sehen, was das nächste Wochenende bringt“, so Sledz.