07. November 2019 / 22:29 Uhr

Klinsmann neu im Aufsichtsrat bei Hertha BSC: So reagiert das Netz - "Bitte nicht FC Bayern"

Klinsmann neu im Aufsichtsrat bei Hertha BSC: So reagiert das Netz - "Bitte nicht FC Bayern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Berufung von Jürgen Klinsmann in den Aufsichtsrat von Hertha BSC ist großes Gesprächsthema im Netz.
Die Berufung von Jürgen Klinsmann in den Aufsichtsrat von Hertha BSC ist großes Gesprächsthema im Netz. © 2019 Getty Images
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Jürgen Klinsmann wird Mitglied im Aufsichtsrat bei Hertha BSC. Das bestätigte dessen Berater am Donnerstagabend. Im Netz hatten einige Fans schon Angst, dass es sich bei dem Bundesliga-Hammer um eine Rückkehr zum FC Bayern handeln könnte.

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Jürgen Klinsmann kehrt in die Fußball-Bundesliga zurück und bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat von Hertha BSC Berlin. Einen Bericht der Bild bestätigte Klinsmanns Berater Roland Eitel am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur. Den Weg für den früheren Bundestrainer in das Gremium soll Investor Lars Windhorst geebnet haben, dem über sein Unternehmen Tennor von Freitag an 49,9 Prozent der Hertha KGaA gehören.

Windhorst und Klinsmann sollen dem Bericht zufolge am Samstag im Olympiastadion beim Spiel gegen RB Leipzig ihren ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt als Hertha-Verantwortliche haben. Hertha BSC wollte sich am Abend nicht zu der Personalie äußern.

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Für Windhorsts Anteile stehen dem Investor vier Plätze im neunköpfigen Aufsichtsrat zu. Einen davon erhält nun Klinsmann, den Windhorst vor geraumer Zeit in Berlin kennengelernt hatte. Damit wird der 55-Jährige künftig die Arbeit der Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz und Ingo Schiller beaufsichtigen.

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Klickt Euch durch die Galerie der 50 ehemaligen Spieler von Hertha BSC. ©

Klinsmann sollte Trainer in Ecuador werden

Vor einigen Wochen war Klinsmann noch für einen anderen Job im Gespräch. Er hätte angeblich Nationaltrainer von Ecuador werden sollen. Demnach hätte Klinsmann beim aktuell 65. der FIFA-Weltrangliste stattliche 4,5 Millionen Euro im Jahr verdienen sollen. Auch wichtig für den 55-Jährigen: Er hätte für den neuen Job wohl nicht umziehen müssen. Klinsmann lebt mit seiner Familie in den Vereinigten Staaten in Kalifornien. Der ecuadorianische Verband wird ihm offenbar erlauben die neue Aufgabe von dort aus anzugehen. Klinsmann müsste dann nur zu Spielen sowie zur Spielbeobachtung in das Land im Nordwesten Südamerikas reisen.

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