11. Februar 2020 / 16:46 Uhr

Internationale Pressestimmen zum Rücktritt: "Dreister" Jürgen Klinsmann löst "Hertha-Erdbeben" aus

Internationale Pressestimmen zum Rücktritt: "Dreister" Jürgen Klinsmann löst "Hertha-Erdbeben" aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die internationale Presse reagiert auf den Rücktritt von Jürgen Klinsmann
Die internationale Presse reagiert auf den Rücktritt von Jürgen Klinsmann © imago images/Laci Perenyi
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Völlig überraschend – selbst für seinen eigenen Verein Hertha BSC – ist Jürgen Klinsmann am Dienstag als Trainer zurückgetreten. Die internationale Presse reagiert überrascht und kritisiert den Ex-Bundestrainer für die Art des Rücktritts.

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Im schwarzen Sakko schwärmte Jürgen Klinsmann noch am Montagabend in einem Szene-Lokal über seine Ziele mit Hertha BSCnur 14 Stunden später stürzte er die Berliner ins ganz große Chaos. Mit seinem Rücktritt als Chefcoach nach nur elf Wochen via Facebook schockierte der frühere Bundestrainer den Bundesligisten und steht aufgrund des völlig überraschenden Entschlusses in der Kritik.

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"Gerade im Abstiegskampf sind Einheit, Zusammenhalt und Konzentration auf das Wesentliche die wichtigsten Elemente", erklärte der einstige Bundestrainer am Dienstag um 10.10 Uhr schriftlich in dem sozialen Netzwerk. "Sind die nicht garantiert, kann ich mein Potenzial als Trainer nicht ausschöpfen und kann meiner Verantwortung somit auch nicht gerecht werden." Nun wolle er sich auf seine Aufgabe als Aufsichtsratsmitglied zurückziehen.

So reagiert die internationale Presse auf den Klinsmann-Rücktritt:

Internationale Pressestimmen zum Rücktritt: "Dreister" Klinsmann löst "Hertha-Erdbeben" aus.

Völlig überraschend ist Jürgen Klinsmann als Trainer von Hertha BSC zurückgetreten. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt, wie die internationale Presse auf die Nachricht reagiert! Zur Galerie
Völlig überraschend ist Jürgen Klinsmann als Trainer von Hertha BSC zurückgetreten. Der SPORTBUZZER zeigt, wie die internationale Presse auf die Nachricht reagiert! ©
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Für Hertha heißt es nun: "Big City Chaos" statt der selbsterklärten Vision vom "Big City Klub". Pikanterweise sagte Investor Lars Windhorst, als dessen Abgesandter Klinsmann im Aufsichtsgremium sitzt, zunächst der Bild-Zeitung, dass er am Montag von dem Entschluss erfahren habe – und damit deutlich vor den Klub-Verantwortlichen. Später korrigierte er sich der Zeitung zufolge und datierte die Information auf Dienstagmorgen.

Von "seltsam" bis "Totalschaden": Viel Aufmerksamkeit für Klinsmann-Rücktritt bei Hertha

Folglich geht auch die internationale Presse nicht glimpflich mit Klinsmann um. Schreibt die italienische Tuttosport noch von einem seltsamen Rücktritt, ist die Lage für den deutschen Spiegel gar ein "Totalschaden", wie das Blatt kommentiert. Und mit Klinsmann selbst geht die Presse auch nicht glimpflich um. So meint etwa die Berliner Morgenpost: "Klinsmann hat Hertha geschadet – sein Handeln ist dreist". Eines ist dem 55-Jährigen aber gewiss: Aufmerksamkeit erregte der spektakuläre Rücktritt allemal. Die österreichische Kronen Zeitung schrieb von einem "Hertha-Erdbeben", sogar beim amerikanischen Nachrichten-Giganten Fox News trendete die Nachricht.

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