15. November 2018 / 10:31 Uhr

KMTV auf Augenhöhe mit Spitzenreiter TSV Klausdorf

KMTV auf Augenhöhe mit Spitzenreiter TSV Klausdorf

Anja Kühl
Kieler Nachrichten
Kim Sophie Jensen (KMTV/rechts) stellt die Klausdorferin Tina Hild an der Außenlinie.
Kim Sophie Jensen (KMTV/rechts) stellt die Klausdorferin Tina Hild an der Außenlinie. © Karsten Freese
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Frauen-Fußballoberliga: KMTV und Klausdorf trennen sich mit Remis - Rot-Schwarz holt drei Punkte in Schuby

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Erfolgreiches Wochenende für die Kieler Teams am elften Spieltag in der Frauenfußball-Oberliga: KMTV konnte dem ungeschlagenen Spitzenreiter TSV Klausdorf einen Punkt abtrotzen, Rot-Schwarz feierte nach drei Remis wieder einen Dreier, und auch „Sorgenkind“ Holstein II punktete.

VfB Schuby – Rot Schwarz Kiel 1:2 (0:0)

Mit erneut dezimiertem Kader fehlte RS die Effizienz nach vorne, die Kieler Führung fiel durch einen strittigen Strafstoß (51., Thode). Bente Hansen schoss ihre Farben nach dem Schubyer Ausgleich (63.) wieder in Führung (69.), den Vorsprung verwaltete RS. „Fünf Siege ohne Niederlage ist eine gute Serie, wenn man bedenkt wo wir herkommen“, sagte RS-Coach Kim Liebert, der die Chancenverwertung bemängelte. RS: Matthiessen – Schulz (79. Kasten), Colmorgen, Mohr, Thode, Hansen, Ebert (46. Gnutzmann), Herfet, Rohwedder (46. Reinhold), Mendel, Nötzel.

TSV Klausdorf – KMTV 1:1 (0:0)

KMTV-Coach Frank Weschke konnte im Derby gegen ungeschlagene Klausdorferinnen auf arrivierte Spielerinnen zurückgreifen und sah ein rasantes Spiel auf hohem Niveau, das sich binnen dreier Minuten entschied. Beide Teams nutzten Großchancen im ersten Durchgang nicht, erst in der 79. Spielminute ging KMTV aus dem Zentrum heraus durch Stephanie Hofmann in Führung. Starkes Pressing und etwas Glück verhalfen den Gastgeberinnen zum Ausgleich, Tina Hild verwandelte in Abstaubermanier zum 1:1 (82.). Letztlich herrschte mehr Freude über den gewonnen, als die zwei verlorenen Punkte: „Wir sind in der Lage auch auf höchstem Niveau in dieser Liga zu punkten. Kompliment und weiter geht’s“, sagte Weschke. KMTV: Rehfeldt – Koch, Östermann (71. Bauer), Hofmann, Wirausky, Tokarew, Kensen, Sandmann, Bannas (68. Kühl), Kretschmann, Weschke.

Holstein Kiel II – Frisia R. Lindh. 2:2 (1:1)

Balsam für die Holstein-Seele: Nach langer Durststrecke fuhr das Schlusslicht einen Zähler ein, der die nach oben zeigende Formkurve bestätigt. Holstein bewies Moral, glich die frühe Lindholmer Führung (7.) dank beharrlichen Pressings aus (43., Brahimi) und ging nach Wiederanpfiff sogar in Führung (53. Vogt). Bis zum Abpfiff konnte die immer besser stehende Defensive aber nicht standhalten und musste Lindholm noch einmal passieren lassen. „Es wird, aber uns fehlen immer noch zahlreiche Stammspielerinnen“, bedauert Coach Matthias Lachmann.

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