11. Oktober 2021 / 08:50 Uhr

Knackstedt glückt der Siegtreffer: Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Kaufbeuren

Knackstedt glückt der Siegtreffer: Dresdner Eislöwen gewinnen gegen Kaufbeuren

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner Maximilian Kolb schießt aufs Tor der Gäste. Kaufbeurens Fabian Koziol (l.) und Alexander Thiel (r.) kommen zu spät.
Der Dresdner Maximilian Kolb schießt aufs Tor der Gäste. Kaufbeurens Fabian Koziol (l.) und Alexander Thiel (r.) kommen zu spät. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Eislöwen bezwingen zu Hause vor 1366 Zuschauern den ESV Kaufbeuren mit 5:4. Für die Elbestädter ist dies der zweite Heimsieg der Saison, doch muss sich die Brockmann-Truppe noch steigern, wenn sie am kommenden Freitag in Frankfurt gewinnen will.

Dresden. Nach der Niederlage am Freitag bei den Falken in Heilbronn haben sich die Dresdner Eislöwen zwei Tage später ihren zweiten Heimsieg der Saison erkämpft. Das Team von Andreas Brockmann bezwang vor 1366 Zuschauern den ESV Kaufbeuren knapp mit 5:4 (2:1, 1:2, 2:1).

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Zufrieden allerdings zeigte sich der Coach keinesfalls: „Das Wichtigste ist, dass wir drei Punkte geholt haben. Aber das Wie, das hat mir nicht gefallen. Wir haben nicht diszipliniert gespielt. Wir wussten, dass Kaufbeuren eine läuferisch starke Mannschaft ist. Das ging vorn schon los, haben zu viel Drei gegen Zwei gegen uns bekommen und haben auch zu wenig Druck gemacht und das hat sich eigentlich das ganze Spiel durchgezogen“, machte Brockmann aus seinem Unmut keinen Hehl.

Er hob aber seinen Goalie ausdrücklich heraus: „Zum Glück hat Janick Schwendener überragend gehalten, wirklich überragend. Und dann haben wir ja noch Jordan Knackstedt, aber das ist zu wenig für die Saison.“

Einzelaktion sichert drei Punkte

Die Gäste gingen in der 8. Minute durch einen Treffer von Joseph Lewis mit 1:0 in Führung. Nun erhöhten die Hausherren den Druck und Arturs Kruminsch gelang in der 17. Minute der Ausgleich. Jordan Knackstedt erzielte in Überzahl noch kurz vor der Pause den 2:1-Führungstreffer. Mit viel Druck starteten die Eislöwen ins zweite Drittel und belohnten sich. Timo Walther erhöhte auf 3:1 (24.). Danach aber war immer wieder Janick Schwendener gefragt, der die Chancen der Gäste vereitelte.

Machtlos war er in der 30. Minute gegen den 2:3-Anschlusstreffer von Markus Lillich. Fünf Minuten später glich Branden Gracel zum 3:3 aus. Allerdings haderte auch Brockmann später mit einer Situation, in der Tomas Andres gefoult wurde und es statt Penalty nur eine Zwei-Minuten-Strafe gab.

Im Schlussabschnitt erwischten die Gäste den besseren Start und gingen durch Gracel in Führung (44.). Doch vier Minute darauf netzte Simon Karlsson zum erneuten Ausgleich ein. Aber zum Glück haben die Elbestädter ja ihren Top-Scorer und Kapitän Jordan Knackstedt, der knapp zwei Minuten vor dem Ende mit einer Einzelaktion den Blau-Weißen die drei Punkte mit dem 5:4 sicherte. Am Freitag müssen sich die Dresdner steigern, wollen sie auch in Frankfurt erfolgreich sein.