15. November 2020 / 21:27 Uhr

Knackstedt schießt Dresdner Eislöwen zum Sieg

Knackstedt schießt Dresdner Eislöwen zum Sieg

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Der Dresdner René Kramer (Mitte) bekommt Glückwünsche für seinen Treffer zum 1:0.
Der Dresdner René Kramer (Mitte) bekommt Glückwünsche für seinen Treffer zum 1:0. © Matthias Rietschel
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Die Dresdner Eislöwen bezwingen die Löwen aus Frankfurt knapp mit 3:2.

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Dresden. Im Crimmitschauer Sahnpark hat es trotz einer Leistungssteigerung für die Dresdner Eislöwen noch nicht geklappt. Doch zwei Tage später gelang nach einem ebenso engen Spiel gegen die Löwen Frankfurt der erhoffte Sieg. Mit einem Tor von Kapitän Jordan Knackstedt setzten sich die Elbestädter gegen die Hessen mit 3:2 (1:0, 1:1, 0:1, 1:0) nach Verlängerung durch und sicherten sich damit zwei Punkte.

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Verzichten musste Dresdens Trainer Rico Rossi auf Arne Uplegger und Steven Rupprich, der sich gegen die Eispiraten am Knie verletzte. Zudem stellte der Coach seine Reihen etwas um, beorderte Vladislav Filin in den Block zu Elvijs Biezais und Evan Trupp, dafür stürmte Dennis Swinnen neben Knackstedt und Nick Huard.

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Alexander Dotzler hatte vor der Partie erklärt, warum es bei seinem Team bislang noch nicht so lief wie erhofft: „Wir wollen in dieser Saison kompakter spielen, aber das funktioniert noch nicht immer.“ Die folgenden vierzig Minuten zumindest aber zeigen die Schützlinge von Rico Rossi, dass sie das neue System immer besser umsetzen. Schon in der ersten Minute hatte Vladislav Filin die erste dicke Chance, sein Schuss klatscht jedoch an den Pfosten. Als die Frankfurter die erste Strafe zogen, nutzten die Elbestädter das Überzahlspiel. Zwar ging der erste Schuss von René Kramer noch ans Außennetz, doch sein zweiter saß und der Puck zappelt zum 1:0 (10.) im Netz. Anschließend erarbeiten sich beide Seiten gute Möglichkeiten, doch sowohl Riku Helenius im Eislöwen-Tor als auch sein Gegenüber Bastian Kucis geben sich keine Blöße. „Das war das beste, strukturierteste Drittel, das wir bisher gespielt haben“, zeigte sich Kramer zufrieden.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs erhöhten die Gäste zwar den Druck, aber die Eislöwen hielten stark dagegen und Elvijs Biezais markierte das 2:0 (28.), das per Videobeweis bestätigt wurde. Mit weiteren Großchancen durch Swinnen oder Biezais hätten die Gastgeber die Führung ausbauen können, scheiterten aber an Kucis. Stattdessen kamen die Frankfurter zwei Minuten vor der Pause zum 1:2-Anschluss. Im Schlussdrittel verloren die Blau-Weißen etwas den Faden und leisteten sich zu viele Strafen. So konnte Ex-Eislöwe Alexej Dmitriev in Überzahl das 2:2 (43.) erzielen. Die Hessen übten immer mehr Druck aus, doch Helenius ließ sich nicht überwinden. Weil Frankfurt kurz vor der Schluss-Sirene eine Strafe kassierte, konnten die Rossi-Schützlinge in Überzahl in die Verlängerung gehen. Der Coach nahm nochmal eine Auszeit, und Knackstedt traf zum 3:2 (62.).