07. September 2019 / 16:12 Uhr

Knapper als erwartet: VfL Wolfsburg schlägt SV Berghofen im DFB-Pokal mit 2:0

Knapper als erwartet: VfL Wolfsburg schlägt SV Berghofen im DFB-Pokal mit 2:0

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Traf für den VfL Wolfsburg: Pia-Sophie Wolter.
Traf für den VfL Wolfsburg: Pia-Sophie Wolter. © Roland Hermstein
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Die Bundesliga-Fußballerinnen des VfL Wolfsburg sind ins Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Das Team von Trainer Stephan Lerch gewann beim Regionalligisten SV Berghofen mit 2:0 (1:0) - hatte dabei aber mehr Mühe als erwartet.

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Pflichtaufgabe erfüllt: Der DFB-Pokalauftakt ist den Fußballerinnen des VfL Wolfsburg geglückt. Der 2:0-Sieg bei der SV Berghofen war aber deutlich knapper als erwartet. Lerch gab zu: "Wir haben unser Spiel nicht so durchgebracht, wie wir uns das vorgestellt haben. Berghofen hat das aber auch gut gemacht und kompakt verteidigt. Wir hatten auch ein bisschen mit den Platzverhältnissen zu kämpfen, der Platz war trocken und das Gras höher, so dass wir immer drei bis vier Kontakte brauchten."

Und auch die SV machte dem VfL das Leben schwer. "Ein Kompliment an unsere Gegner, die aufopferungsvoll gekämpft haben und immer einen Fuß oder die Torhüterin dazwsichen hatten, einmal retteten sie sogar auf der Linie", sagte Wolfsburgs Coach.

Rolfö früh raus

Erfreulich für den VfL war hingegen die Rückkehr von Lara Dickenmann, die sich dabei sogar direkt in die Torschützenliste eintragen konnte. Sie stand erstmals nach ihrem Kreuzbandriss vor elf Monaten in einem Pflichtspiel wieder in der Startelf. Auch Torhüterin Friederike Abt spielte wie angekündigt.

Fridolina Rolfö feierte ihr Debüt im VfL-Dress. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, denn nach rund 30 Minuten war für die Schwedin, die im Spiel andeutete, dass sie ausgewechselt werden müsse, wieder Schluss. Lerch : "Es ist so, dass der Muskel ein bisschen zugemacht hat und da wollten wir kein Risiko eingehen. Sie hat signalisiert, dass es so einfach nicht weitergeht. Es ist nichts Großes, sondern einfach nur eine Vorsichtsmaßnahme."

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Führung durch Wolter

Nach 15 Minuten klingelte es durch Pia-Sophie Wolter erstmals im Kasten der Gastgeberinnen. Die Dortmunderinnen wehrten sich allerdings mutig gegen den Double-Gewinner, der anschließend wenig effizient im Abschluss war.

Auch Abt wurde im Gegenzug von den SV-Spielerinnen geprüft, war aber sicher zur Stelle. Erst in der 89. Minute machten die Gäste aus Wolfsburg den Deckel drauf, indem Dickenmann einen Abpraller eines Schusses von Pernille Harder ins lange Eck beförderte – 2:0!

Trotz ihres Treffers war Wolter enttäuscht vom Auftritt ihrer Mannschaft: "Wir haben das in der Bewegung ohne Ball nicht gut genug gemacht, auch an der Kommunikation haperte es etwas. Wir hatten nicht das richtige Auftreten und nicht das saubere Passspiel, das wir uns gewünscht haben. Wir müssen hier gegen einen Regionalligisten einfach höher gewinnen."

SV: Bauch – Klemann, L. Sommer, Dubbel, M. Sommer, Wrede – Beutler (61. Gödecke), Grothe, Kufner, Dej – Ehrhardt (46. Krapp).

VfL: Abt – Peter, Goeßling, Wedemeyer, Blässe – Dickenmann, Gunnarsdottir (74. Maritz) – Rolfö (29. Minde), Stolze (59. Harder), Wolter – Jakabfi.

Tore: 0:1 (16.) Wolter, 0:2 (89.) Dickenmann.

Zuschauer: 2000.

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