13. Februar 2020 / 17:22 Uhr

Knesebeck wohl wieder spielfrei: Quasi-Herbstmeister steckt auf Platz sechs fest

Knesebeck wohl wieder spielfrei: Quasi-Herbstmeister steckt auf Platz sechs fest

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Foto: Lea Rebuschat, Fußball-Kreisliga, SV Leiferde - VfL Knesebeck
Warten auf den Anpfiff: Knesebeck (am Ball Kapitän André Haven) tritt durch ausfallende Nachholspiele auf der Stelle. © Lea Rebuschat
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Die Winterpause im Fußball-Keis Gifhorn zieht sich, die angesetzten Nachholspiele können kaum über die Bühne gehen. Für den VfL Knesebeck eine schwierige Situation: Zwei Partien muss das Team noch aufholen, gewinnt es beide, wäre die Tabellenführung wahrscheinlich - stattdessen sitzt der Quasi-Herbstmeister auf Rang sechs fest.

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"Das ist ein guter Platz sechs. Leistungsdichte in der Liga ist noch extremer geworden", sagt VfL-Coach Detlef Weber zwar. Aber er fügt an: "Durch die Nachholspiele ist die Vorbereitung lang. Und dann sitzt man sonntags auf heißen Kohlen - wenn dann wieder nichts passiert, ist die Motivation nicht allzu hoch." Bereits am vergangenen Wochenende sollte Knesebeck beim TuS Müden-Dieckhorst spielen, die Partie fiel jedoch aus.

Für Sonntag (14 Uhr) ist nun das Gastspiel bei der SV Meinersen angesetzt - "nach dem Regen am Donnerstag können wir uns davon aber wohl auch verabschieden", seufzt Weber. "Die Situation ist nicht befriedigend." Allerdings nicht wegen der Ausgangslage, denn die behagt Weber durchaus: "Bisher ist es für uns gut gelaufen. Damit haben wir durch die Dreifachbelastung aus Bezirkspokal, Kreispokal und Liga mit unserem relativ kleinen Kader nicht gerechnet", erklärt Weber. Lediglich das 1:1 beim VfL Germania Ummern sticht heraus: "Ummern war ersatzgeschwächt, daraus hätten wir mehr machen müssen."

VfL Knesebeck - SV Leiferde

Szene aus der Partie des VfL Knesebeck gegen den SV Leiferde. Zur Galerie
Szene aus der Partie des VfL Knesebeck gegen den SV Leiferde. ©
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Die Germania überwinterte als Spitzenreiter, Knesebeck könnte nach Punkten gleichziehen, hätte dann aber höchstwahrscheinlich das bessere Torverhältnis. "Es ist aber alles möglich", warnt Weber. "Auch in Meinersen. Die SV hat sich in der Offensive verstärkt, und wir wissen nicht, was uns erwartet." Zumal dann auch noch die Platzverhältnisse ins Spiel kämen - unebenes oder tiefes Geläuf bereitet besonders spielstarken Teams wie Knesebeck Probleme. Weber: "Nach Knesebeck würde ich das Spiel aber nicht holen wollen. Auf unserem B-Platz können wir kaum trainieren, und der A-Platz ist nicht zu bespielen."