12. Oktober 2021 / 21:29 Uhr

Knoche freut sich auf Duell mit Ex-Klub Wolfsburg - vor 18.000 Fans?

Knoche freut sich auf Duell mit Ex-Klub Wolfsburg - vor 18.000 Fans?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wiedersehen mit dem Ex-Verein: Am Samstag trifft der VfL Wolfsburg auf Robin Knoche (l.) und Union Berlin.
Wiedersehen mit dem Ex-Verein: Am Samstag trifft der VfL Wolfsburg auf Robin Knoche (l.) und Union Berlin. © (c) Copyright 2021, dpa (2)
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Am Samstag (15.30 Uhr) trifft Wolfsburg auf Union Berlin und damit auf den langjährigen VfLer Robin Knoche. Durch einen Eilantrag der Berliner könnte die Bundesliga-Partie vor 18.000 Zuschauern stattfinden.

Robin Knoche steht vor einem besonderen Spiel: Wenn am Samstag (15.30 Uhr) der VfL Wolfsburg im Stadion an der Alten Försterei seine Visitenkarte abgibt, kehrt ein großes Stück Vergangenheit ins Gedächtnis des Verteidigers zurück. Zwischen 2005 und 2015 spielte Knoche für den VfL. „Ich habe immer noch Kontakt zu einigen Spielern und Verantwortlichen in Wolfsburg. In der letzten Saison war es noch einen Tick spezieller, weil es für mich das erste Spiel gegen Wolfsburg war“, so der ehemalige Wolfsburger. Union konnte bisher in keinem der vier Aufeinandertreffen in der Bundesliga gegen Wolfsburg gewinnen. „Das zeigt, welche Qualität auf der anderen Seite vorhanden ist. Aber wir haben uns Schritt für Schritt entwickelt. Wir haben in jedem Spiel unsere Chance. Es ist alles offen“, sagte Knoche.

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Zu Hause konnte Union den Wolfsburgern immerhin schon zwei 2:2-Unentschieden abtrotzen. Für einen neuerlichen Punktgewinn spricht auch, dass die Eisernen in der Bundesliga seit 20 Begegnungen daheim nicht mehr verloren haben. „Wir wollen auch diesmal ungeschlagen bleiben. Wir brauchen uns nicht verstecken“, meinte Knoche. Zwölf Partien hat er in dieser Saison mit den Eisernen absolviert, der ehemalige Wolfsburger ist der einzige Unioner, der keine Sekunde verpasst hat. „Ich brauche keine Pause, fühle mich jedes Spiel fit“, so Knoche in der BZ. Auch beim Wiedersehen mit dem Ex-Klub wird er wieder erste Wahl sein.

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Beim Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein kann Knoche auf die Unterstützung von mehr Fans hoffen. Union will per Eilantrag die Zulassung von 18.000 Fans auf 3G-Basis für das Spiel am Samstag erwirken. Die Berliner hatten den Antrag am 4. Oktober bei der Senatsverwaltung für Inneres und Sport gestellt, bis Montag jedoch keine Entscheidung erhalten. Deshalb habe sich der Klub per Eilantrag an das Berliner Verwaltungsgericht gewandt. Voraussetzung für den 3G-Status ist, dass die Besucher geimpft, genesen oder negativ getestet sein müssen. „Das Gericht soll feststellen, dass eine starre Kapazitätsbeschränkung von 50 Prozent bei dem auf Basis eines ausführlichen Hygienekonzeptes beantragten 3G-Modell für das Spiel gegen Wolfsburg nicht gerechtfertigt ist“, hieß es in einer Mitteilung.

„Wie das RKI in der letzten Woche bekanntgegeben hat, sind offenbar rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland bereits vollständig geimpft, die Impfkampagne zeigt also Wirkung. Wir setzen daher auch weiterhin auf Überzeugungsarbeit und leichte Zugänglichkeit von Impfangeboten“, so Union-Präsident Dirk Zingler. Er argumentiert, dass trotz höher Impfquote keine Anpassung der Personenobergrenze erfolgt sei.