10. Oktober 2019 / 07:03 Uhr

Koch, Waldschmidt, Amiri und Serdar mit Debüt: Das sagt Bundestrainer Löw über die Neulinge

Koch, Waldschmidt, Amiri und Serdar mit Debüt: Das sagt Bundestrainer Löw über die Neulinge

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw ist mit den Debüts von Nadiem Amiri (von oben nach unten) Robin Koch, Luca Waldschmidt und Suat Serdar zufrieden.
Bundestrainer Joachim Löw ist mit den Debüts von Nadiem Amiri (von oben nach unten) Robin Koch, Luca Waldschmidt und Suat Serdar zufrieden. © Getty Images/Imago/Revierfoto/Montage
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Trotz des verpassten Sieges gegen Argentinien spricht Bundestrainer Joachim Löw seiner jungen Not-Elf ein Kompliment aus. Er lobt besonders Neuling Robin Koch, spricht aber auch über die Debütanten Luca Waldschmidt, Nadiem Amiri und Suat Serdar.

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Auch ohne das Glücksgefühl eines Prestige-Erfolges gegen Argentinien verließ Joachim Löw die Dortmunder Arena sehr zufrieden. "Klar ist man ein bisschen enttäuscht im ersten Moment, wenn man 2:2 gespielt hat", haderte der Bundestrainer angesichts einer 2:0-Führung und einer starken Länderspielleistung der unerfahrenen deutschen Not-Elf in der ersten Halbzeit.

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Aber in der Gesamtbetrachtung überwog am Mittwochabend auch bei Löw das Erfreuliche. "Ich habe persönlich viele positive Erkenntnisse aus dem Spiel gezogen." Der Bundestrainer machte seiner Mannschaft "ein Kompliment, mit welchem Mut, mit welchem Herz sie gespielt hat". Er lobte gerade auch die Debütanten Robin Koch, Luca Waldschmidt, Nadiem Amiri und Suat Serdar: "Einige Spieler, die zum ersten Mal auf dem Platz standen, haben ihre Sache schon verdammt gut gemacht."

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Allen voran adelte der Bundestrainer einen Neuling vom SC Freiburg. "Der Robin Koch hinten in der Abwehr war sehr stabil, war selbstbewusst, hatte eine gute Ausstrahlung. Er kam am Tag vorher zur Mannschaft und hat keine Anzeichen von Nervosität gezeigt", sagte Löw. Es sei gut, dass einige, die jetzt ihre Chance hatten, das individuell sehr gut genutzt haben. "Darüber bin ich froh. Das gibt einem Trainer mehr Möglichkeiten", so der 59-Jährige. Der Verteidiger sagte nach der Partie: "Ich habe versucht, mich auf das Spiel zu freuen. Für mich ist ein Riesentraum in Erfüllung gegangen. Ich habe mich voll auf das Spiel fokussiert und versucht, das Spiel zu genießen."

Löw über Waldschmidt: "Körperlich sehr präsent"

Neben Koch standen mit Waldschmidt, Amiri und Serdar drei weitere Debütanten auf dem Platz. Über den Freiburger Stürmer Waldschmidt sagte Löw: "Er war sehr gut unterwegs, hat viele Bälle behauptet, kam das eine oder andere Mal zum Abschluss. Luca hat viele Wege gemacht und eigentlich auch eine sehr gute Partie gespielt. Er war auch körperlich sehr präsent, war wichtig." Leverkusens Amiri und Schalkes Serdar wurden erst eingewechselt und hatten nur wenige Möglichkeiten, sich im Spiel noch auszuzeichnen. "Beide mussten viel nach hinten arbeiten in der Phase. Beide haben ja so ein bisschen ihre Stärken im Spiel nach vorne. Im Training konnte man schon sehen, dass sie sehr gute Möglichkeiten und Ansätze haben. Da können wir uns noch ein bisschen was erhoffen", meint Löw.

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Der Blick ging in der Nacht zum Donnerstag aber auch schon nach vorne. Für das EM-Qualifikationsspiel am Sonntag (20.45 Uhr) in Tallinn gegen Estland hellt sich die personelle Situation auf. Der wegen leichter Kniebeschwerden geschonte Dortmunder Angreifer Marco Reus werde dann wieder einsatzfähig sein, berichtete Löw. Auch der angeschlagene Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan von Manchester City könnte noch fit werden. "Bei ihm ist noch ein Fragezeichen. Da will ich keinen Druck aufbauen. Muskuläre Verletzungen sind diffizil", sagte der Bundestrainer. Der Leipziger Offensivstar Timo Werner soll nach einem grippalen Infekt am Freitag ins Mannschaftstraining einsteigen. "Ihm geht es besser", erklärte Löw.

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