23. August 2020 / 12:57 Uhr

Kohfeldt bestätigt: Ultimatum verstrichen – Werder Bremen plant ab sofort wieder mit Rashica

Kohfeldt bestätigt: Ultimatum verstrichen – Werder Bremen plant ab sofort wieder mit Rashica

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Milot Rashica könnte in diesem Sommer doch bei Werder Bremen bleiben. Das erklärte SVW-Trainer Florian Kohfeldt. 
Milot Rashica könnte in diesem Sommer doch bei Werder Bremen bleiben. Das erklärte SVW-Trainer Florian Kohfeldt.  © Pool
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Ein Abgang von Milot Rashica ist bei Werder Bremen wieder unwahrscheinlicher geworden. Wie Bremens Trainer Florian Kohfeldt am Sonntag erklärte, ist der 24-Jährige ab sofort wieder Teil der sportlichen Planungen. 

Bleibt Milot Rashica nun doch bei Werder Bremen? Der wechselwillige Kosovare, der bei RB Leipzig auf dem Einkaufszettel stehen soll, ist ab sofort jedenfalls wieder Teil der Planungen von Florian Kohfeldt. Das bestätigte der Trainer des SVW am Sonntag im Trainingslager in Österreich vor dem Testspiel gegen den Zweitligisten Austria Lustenau am Montag.

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"Es gibt einen klaren Zeitraum, in dem wir einem beidseitigem Wechselwunsch bei entsprechender Entlohnung entsprochen hätten", erklärte Kohfeldt. "Jetzt sind wir aber an einem Zeitpunkt der Vorbereitung, an dem ich so plane, dass er am ersten Spieltag spielt." Der eigentlich avisierte Transfer des 24-Jährigen nach Leipzig hat bislang noch keine Formen angenommen - vor dem Bundesliga-Start in gut drei Wochen geht den Bremern deshalb langsam die Zeit aus.

Rashica, der auch in Frankreich, Italien und England bei einigen Vereinen auf dem Zettel steht, gilt als heißester Transfer-Kandidat des klammen SVW. Im ersten Testspiel gegen Eintracht Braunschweig war er deshalb noch geschont worden. Gegen Lustenau soll Rashica nun zu seinem ersten Saison-Einsatz für den Bundesligisten kommen, der sich erst in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim vor dem Abstieg gerettet hatte. Während die Bremer für den noch bis 2022 bei Werder unter Vertrag stehenden Kosovaren 25 Millionen Euro fordern, ist Leipzig lediglich bereit, bis zu 18 Millionen Euro zu zahlen.


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Dass Rashica den Bremern helfen kann, bezweifelt Kohfeldt nicht, der mit Tahith Chong aber schon einen möglichen Nachfolger im Kader hat. Rashica sei "gut integriert und fühlt sich wohl", sagte der 37-Jährige. "Wenn die realistische Chance besteht, dass er am ersten Spieltag mitmachen kann, dann ist jetzt der Zeitpunkt, dass er jetzt alles mitmacht."

In seinen bisherigen 74 Spielen für die Bremer schoss Rashica 24 Tore, 14 weitere Treffer legte er für seine Teamkollegen auf. Der dribbelstarke Nationalspieler war im Januar 2018 für sieben Millionen Euro von Vitesse Arnheim verpflichtet worden, er ist unter anderem auch bei AS Monaco, dem AC Mailand und Aston Villa im Gespräch.