21. Februar 2021 / 19:52 Uhr

Kohfeldt-Elf viel zu harmlos: Hoffenheim gelingt Befreiungsschlag gegen Werder Bremen

Kohfeldt-Elf viel zu harmlos: Hoffenheim gelingt Befreiungsschlag gegen Werder Bremen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Werder Bremen war gegen die TSG Hoffenheim deutlich unterlegen.
Werder Bremen war gegen die TSG Hoffenheim deutlich unterlegen. © IMAGO/Michael Weber/Montage
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Die TSG 1899 Hoffenheim hat sich im unteren Bundesliga-Mittelfeld mit einem deutlichen Heimsieg gegen Werder Bremen Luft auf die Abstiegsplätze verschafft. Gegen den Tabellen-Nachbarn Werder Bremen reichte eine gute Leistung für die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß aus.

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Big Points für den Klassenerhalt: Die TSG Hoffenheim hat sich im Duell mit Tabellen-Nachbar Werder Bremen am Sonntagabend klar durchgesetzt und den Vorsprung auf Relegationsrang 16 auf nunmehr acht Punkte vergrößert. Gegen eine offensiv viel zu harmlose Werder-Elf von Trainer Florian Kohfeldt erzielten Ihlas Bebou (26. Minute), Christoph Baumgartner (44.), Munas Dabbur (49.) und Georginio Rutter (90.) die Treffer beim ungefährdeten 4:0 (2:0)-Erfolg. Die Bremer müssen den Blick nun weiter nach unten richten. Arminia Bielefeld auf dem Relegationsplatz ist nur fünf Zähler entfernt. Beide Teams treffen in einem Nachholspiel am 10. März im direkten Duell aufeinander.

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Die abgeklärte Leistung der Hoffenheimer - drei Tage nach dem 3:3 in der Europa League gegen Molde FK - ist umso beeindruckender, wenn man sich die Personal-Lage bei den Kraichgauern anschaut. Die TSG musste das Spiel mit dem letzten Aufgebot bestreiten. Chefcoach Sebastian Hoeneß fehlten 13 Profis, darunter Abwehrchef Kevin Vogt (gelbgesperrt) und Mijat Gacinovic, der sich beim Europa-League-Spiel gegen Molde FK verletzte. Für Vogt und Gacinovic, die gegen Molde noch begonnen hatten, setzte Hoeneß diesmal auf Pavel Kaderabek und Florian Grillitsch. Torjäger Andrej Kramaric schaffte es nach auskurierter Knöchel-Blessur immerhin auf die Bank und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

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In einem Spiel ohne große Höhepunkte zeigte sich Hoffenheim von seiner effizienten Seite. Nach missglückter Abseitsfalle verwertete Bebou (26.) die erste wirklich große Chance direkt zum 1:0. Der Videoschiedsrichter bestätigte nach dem Treffer, dass Werder-Verteidiger Ömer Toprak das Abseits beim Steilpass von Diadie Samassekou aufhob. Kurz vor der Pause tankte sich dann Baumgartner durch die komplette Werder-Abwehr mit einem Lauf vom Strafraumrand aus durch und erhöhte auf 2:0 (44.). Werder kam in der ersten Hälfte nur zu einem Torschuss.

Im zweiten Spielabschnitt sollte Werder sogar gar nicht aufs Tor schießen. Stattdessen dominierten weiter die Hoffenheimer und kamen durch Dabbur nach Vorlage von Bebou schnell zum 3:0 (49.). Von Werder gab es keine Gegenwehr. Kramaric hatte sogar das 4:0 auf dem Fuß. Dieses gelang dann Rutter mit dem Schlusspfiff.