08. Oktober 2020 / 14:27 Uhr

Kohfeldt verteidigt verpatztes Werder-Transferfenster: "Hochdramatische finanzielle Lage"

Kohfeldt verteidigt verpatztes Werder-Transferfenster: "Hochdramatische finanzielle Lage"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt muss in Bremen mit einem schmalen Kader auskommen.
Florian Kohfeldt muss in Bremen mit einem schmalen Kader auskommen. © Getty
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Bei Werder Bremen hat in den vergangenen Transfer-Tagen nicht alles funktioniert. Davy Klaassen hat den Verein verlassen, die erhoffte Verpflichtung eines Sechsers blieb aus - und dann scheiterte auch noch der Abgang von Milot Rashica, der eigentlich Geld in die klammen Kassen spülen sollte. Trainer Florian Kohfeldt gibt sich kämpferisch.

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Trainer Florian Kohfeldt von Werder Bremen hat die Zurückhaltung seines Vereins auf dem Transfermarkt verteidigt. „Aus sportlicher Sicht haben wir unsere Transferziele nicht erreicht. Unser Plan war, bei einem Kader mit Davy Klaassen noch einen Sechser zu holen“, sagte der 38-Jährige am Mittwochabend nach dem 4:1-Testspiel-Sieg seines Teams gegen den FC St. Pauli. „Aber Werder Bremen befindet sich in einer hochdramatischen finanziellen Lage. Das müssen alle verstehen, und wir müssen alle kämpfen.“

Der Bundesligist hatte am letzten Tag der Wechselfrist seinen niederländischen Leistungsträger Klaassen an Ajax Amsterdam verkauft und dafür keinen Ersatz mehr im Mittelfeld verpflichtet. Auch der Transfer von Milot Rashica zu Bayer Leverkusen platzte am vorigen Montag in letzter Minute.

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„An gestandener Bundesliga-Qualität haben wir einiges verloren“, sagte Kohfeldt. „Wir haben nicht mehr die Balance im Mittelfeld. Da ist Maxi Eggestein als gestandener defensiver Mittelfeldspieler, und dann sind da viele Potenzialspieler, auf die ich mich sehr freue.“ Werder müsse sich aktuell „bei erhöhtem sportlichen Risiko wirtschaftlich konsolidieren“.