28. Januar 2021 / 12:03 Uhr

Nach Kollision mit Fischerboot: Solo-Segler Boris Herrmann wird Vierter bei Vendée Globe

Nach Kollision mit Fischerboot: Solo-Segler Boris Herrmann wird Vierter bei Vendée Globe

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Boris Herrmann erreichte das Ziel als Vierter.
Boris Herrmann erreichte das Ziel als Vierter. © imago images/PanoramiC/Montage
Anzeige

Segler Boris Herrmann kam bei seiner Premiere bei der Vendée Globe zu einem vierten Platz. Dabei profitierte er von einer Zeitgutschrift von sechs Stunden. Zuvor hatte er durch eine Kollision mit einem Fischerboot seine Chance auf einen Podiums-Platz verpasst.

Solo-Weltumsegler Boris Herrmann hat Platz vier bei seiner Premiere bei der Vendée Globe belegt. Der Hamburger kreuzte am Donnerstagvormittag mit seiner Yacht "Seaexplorer - Yacht Club de Monaco" nach 80 Tagen, 20 Stunden, 59 Minuten und 45 Sekunden Stunden zwar als Fünfter die Ziellinie vor dem französischen Les Sables-d'Olonne. Wegen einer Zeitgutschrift von sechs Stunden rückte der 39-Jährige aber noch um einen Rang vor.

Anzeige

Durch eine Kollision mit einem Fischtrawler am Abend zuvor etwa 90 Seemeilen vor Les Sables-d'Olonne hatte er seine Chancen auf den Sieg eingebüßt. Er und die Besatzung des anderen Schiffes blieben unverletzt. Wegen Schäden an seiner Yacht konnte Herrmann seine Fahrt nur mit reduzierter Geschwindigkeit fortsetzen.

Mehr vom SPORTBUZZER

Bestaven gewinnt vor Dalin und Burton

Sieger der neunten Auflage wurde nach über 28 000 Seemeilen der Franzose Yannick Bestaven. Zwar hatte der 48 Jahre alte Skipper der "Maître Coq IV" in der Nacht 7:43 Stunden nach seinem Landsmann Charlie Dalin ("Apivia") das Ziel erreicht. Doch reichte ihm eine Zeitgutschrift von 10:15 Stunden auf die Gesamtsegelzeit zum Erfolg. Dalin hatte am Mittwochabend die Ziellinie gekreuzt. Der 36-Jährige beendete das Rennen über 28 267,88 Seemeilen nach 80 Tagen, 6 Stunden, 15 Minuten und 47 Sekunden. Als Zweiter kam Louis Burton ("Bureau Vallee 2") an.