02. Januar 2021 / 06:21 Uhr

Köln-Finanzchef Wehrle rechnet mit Bundesliga-Geisterspielen bis März – Hoher Umsatzverlust droht

Köln-Finanzchef Wehrle rechnet mit Bundesliga-Geisterspielen bis März – Hoher Umsatzverlust droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der Kölner Finanzboss Alexander Wehrle geht auch für die nächsten Monate von Geisterspielen aus.
Der Kölner Finanzboss Alexander Wehrle geht auch für die nächsten Monate von Geisterspielen aus. © imago images/Herbert Bucco
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Die Corona-Krise hinterlässt in der Bundesliga ihre Spuren. Zuschauer sind nach wie vor nicht zugelassen. Der Finanzchef vom 1. FC Köln, Alexander Wehrle, rechnet damit, dass auch in den kommenden Monaten Geisterspiele abgehalten werden müssen. Die Folge wäre ein enormer Umsatzverlust.

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Finanz-Boss Alexander Wehrle vom 1. FC Köln geht davon aus, dass bis zum April die Spiele der Bundesliga ohne Zuschauer stattfinden müssen. "Wir haben unsere erste Kalkulation im Herbst aufgrund der Entwicklungen sehr schnell korrigiert und gehen aktuell davon aus, dass wir im Januar, Februar und März keine Zuschauer mehr haben werden", sagte Wehrle (45) der Bild.

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Auf die Frage, wie groß die Verluste bis Saisonende sein werden antwortete der Kölner Finanzgeschäftsführer: "Das hängt natürlich wesentlich davon ab, ab wann und in welcher Größenordnung Zuschauer zugelassen werden. Man muss aber von März 2020 bis zum Saisonende mit Umsatzverlusten von mindestens 40 Millionen Euro rechnen."

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Trotzdem überwiege die Hoffnung. "Ich hoffe sehr, dass die Mischung aus Schnelltests und Impfungen es 2021 möglich macht, dass wir noch in dieser Saison eine Teilöffnung der Stadien hinkriegen", sagte der Kölner Finanzchef. "Wir haben mit unseren Banken Gespräche über die nötige Liquidität aufgenommen und sind deshalb zuversichtlich, dass wir die Saison zu Ende spielen können", hofft Wehrle. Wenn alle Spiele stattfinden, "dann droht keine Insolvenz, und die Liquidität ist gesichert. Auch bei Geisterspielen."

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