10. April 2020 / 12:32 Uhr

Köln-Coach Markus Gisdol regt Erfahrungsaustausch an: "Alle müssen ihre Trainingsideen zusammenwerfen"

Köln-Coach Markus Gisdol regt Erfahrungsaustausch an: "Alle müssen ihre Trainingsideen zusammenwerfen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln spricht sich dafür aus, Trainingsinhalte zu teilen. 
Trainer Markus Gisdol vom 1. FC Köln spricht sich dafür aus, Trainingsinhalte zu teilen.  © imago images/Herbert Bucco
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Sicherheitsabstand und Kontaktverbot sind in Zeiten von Corona auch für Bundesliga-Trainer wie Markus Gisdol vom 1. FC Köln neu. Er schlägt vor, dass Trainingsinhalte geteilt und auch für den Amateurfußball zugänglich gemacht werden. 

Markus Gisdol vom Bundesligisten 1. FC Köln hat einen Erfahrungsaustausch von Fußball-Trainern angeregt, um die ungewöhnlichen Trainingsbedingungen in der coronabedingten Liga-Pause zu meistern. „In den Trainingsbüchern sind natürlich keine coronakonformen Trainingsformen vorgesehen. Auf einmal musst du auf Abstände achten, die Spieler dürfen sich nicht berühren, es darf keine Zweikämpfe geben“, sagte Gisdol in einem vom Verein veröffentlichten Interview.

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Gisdol: "Ideen auch im Amateurfußball umsetzen"

„Deshalb müssten eigentlich alle Trainer auf die Schnelle ihre Trainingsideen zusammenwerfen. So, dass man sie bundesweit, auch im Amateur-Bereich, umsetzen kann.“ Die Kölner trainieren seit Montag in Kleinstgruppen. „Wir sind dankbar, dass wir überhaupt wieder trainieren können. Aber mit normalem Training auf Wettkampfniveau hat das nicht arg viel zu tun“, sagte Gisdol.

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Hennes ist Kultmaskottchen und Wappentier vom 1. FC Köln. 1950 schenkte eine Zirkusdirektorin dem Verein auf einer Karnevalssitzung einen Geißbock. Der pinkelte dem damaligen Spielertrainer Hennes Weisweiler auf den Arm. Seitdem heißen alle Geißböcke Hennes, zur Saison 2019/20 trat Hennes IX. sein Amt an.  ©

Gisdol: "Wie nach einer kleinen Sommerpause"

Seine Profis hätten sich aber im Heimtraining gut fit gehalten, erklärte der 50-Jährige. „Unsere Spieler sind vorbildlich“, sagte er: „Es fühlt sich an wie nach einer kleinen Sommerpause. Wir haben noch nicht die Wettkampfhärte, aber haben auch nicht so viel verloren.“

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