01. Juni 2021 / 08:34 Uhr

Klassenerhalt-Party des 1. FC Köln von Polizei aufgelöst – Wehrle entschuldigt sich

Klassenerhalt-Party des 1. FC Köln von Polizei aufgelöst – Wehrle entschuldigt sich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Geschäftsführer Alexander Wehrle hat sich für den Kölner Fehltritt entschuldigt.
Geschäftsführer Alexander Wehrle hat sich für den Kölner Fehltritt entschuldigt. © IMAGO/Eduard Bopp
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Die Profis des 1. FC Köln sowie einige Betreuer haben in der Nacht zum Sonntag mit einer Feier anlässlich des Klassenerhalts in der Bundesliga-Relegation gegen Kiel offenbar gegen die Ausgangssperre verstoßen. FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle entschuldigte sich in der "Bild".

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Schon auf dem Feld war der Jubel am Samstag groß. Die Profis des 1. FC Köln hatten den Klassenerhalt in der Bundesliga-Relegation nach einer 0:1-Niederlage im Hinspiel mit einem 5:1-Erfolg im Rückspiel bei Holstein Kiel doch noch besiegelt. Im Verlauf des weiteren Abends schlugen die Profis des Geißbock-Klubs dann in ihrer Euphorie aber offenbar über die Stränge. Wie die Bild berichtet, soll die Mannschaft den Bundesliga-Verbleib in einer Kölner Bar gefeiert, und dabei gegen die zu diesem Zeitpunkt gültige Ausgangssperre in der Rhein-Metropole verstoßen haben. Dem Bericht zufolge soll die Polizei die Feier in den frühen Morgenstunden aufgelöst haben.

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Geschäftsführer Alexander Wehrle bestätigte die Party der Bild und entschuldigte sich: "Die Feier war spontan und der Euphorie geschuldet", sagte er und führte aus: "Wir können uns nur dafür entschuldigen. Wir sind unserer Vorbildfunktion nicht gerecht geworden und wissen, dass so etwas in Pandemie-Zeiten nicht vorkommen darf." Wehrle soll, ebenso wie einige Betreuer, selbst an der Party teilgenommen haben.

Die Profis waren nicht die Einzigen, die nach dem Klassenerhalt (zu) ausgelassen feierten. Wie die Polizei Köln in der Nacht zum Sonntag mitteilte, kam es im Stadtgebiet zu mehreren Fan-Zusammenkünften, bei denen die Abstandsregeln nicht eingehalten wurden. Auch Pyrotechnik wurde demnach gezündet. Ein Polizist wurde bei der Gewahrsamnahme eines Tatverdächtigen verletzt.