12. Januar 2021 / 14:05 Uhr

Köln-Legende Pierre Littbarski sorgt sich um Ex-Klub: "Insgesamt ist es schon beängstigend"

Köln-Legende Pierre Littbarski sorgt sich um Ex-Klub: "Insgesamt ist es schon beängstigend"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre Littbarski sieht seinen Ex-Klub 1. FC Köln in einer schwierigen Situation.
Pierre Littbarski sieht seinen Ex-Klub 1. FC Köln in einer schwierigen Situation. © Getty Images/Montage
Anzeige

Nach der 0:5-Niederlage beim SC Freiburg steht Trainer Markus Gisdol beim 1. FC Köln nicht zur Disposition. Auch nach Ansicht von Klub-Legende Pierre Littbarski ist der Coach aktuell nicht der Schuldige. Der Weltmeister von 1990 nimmt die Profis in die Pflicht.

Anzeige

Der ehemalige Weltmeister Pierre Littbarski sorgt sich um die Bundesligazukunft des 1. FC Köln, setzt aber großes Vertrauen in die Arbeit von Horst Heldt. Nach der 0:5-Pleite beim SC Freiburg sagte der 60-Jährige dem TV-Sender RTL/ntv: "Du kannst mal verlieren, aber fünf auf der Anzeigentafel – das sieht nicht gut aus. Das hat tiefere Schäden." Der Klub stecke auf jeden Fall in einer ganz schwierigen Saison. "Insgesamt ist es schon beängstigend", befand Littbarski.

Anzeige

"Dann kommt natürlich auch wieder das Image der Fahrstuhlmannschaft auf. Ich habe nur eine große Hoffnung: Horst Heldt, der weiß, wovon er spricht und der hat auch ein richtiges Händchen dafür", sagte der frühere Nationalspieler. Auch Trainer Markus Gisdol mache gute Arbeit. "Im Endeffekt ist es ja nicht entscheidend, ob du ein guter oder ein schlechter Trainer bist, sondern du musst die Spiele gewinnen. Und je weniger Punkte du holst, umso kürzer ist deine Arbeitszeit als Trainer", sagte Littbarski.

Mehr vom SPORTBUZZER

Der 2:1-Coup Ende November in Dortmund war ein Befreiungsschlag für den Trainer. Zumal er durch zwei einstudierte Standards und eine System-Änderung auf Dreierkette und zwei falsche Neuner großen Anteil daran hatte. Doch nun funktioniert auch dieses System nicht mehr, und nach null Punkten und 0:6 Toren im Jahr 2021 kämpft Gisdol (wieder mal) um den Job. Heldts Jobgarantie gilt zunächst nur für das nächste Spiel gegen die Hertha. Lokale Medien sprechen deshalb von einem Endspiel. Irgendwann nutzt eben auch die beste Nachbarschaft nichts.