27. März 2020 / 15:15 Uhr

Köln-Trainer Gisdol lobt Solidarität der Topklubs: "Die Zeichen, die wir brauchen"

Köln-Trainer Gisdol lobt Solidarität der Topklubs: "Die Zeichen, die wir brauchen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Köln-Trainer Markus Gisdol hat die Solidaritätszahlung von Bayern, BVB und Co. gelobt.
Köln-Trainer Markus Gisdol hat die Solidaritätszahlung von Bayern, BVB und Co. gelobt. © Getty
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Kölns Cheftrainer Markus Gisdol hat die Champions-League-Vertreter FC Bayern, BVB, RB Leipzig und Bayer Leverkusen für ihre Solidaritätszahlung von 20 Millionen Euro gelobt.

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Für Kölns Cheftrainer Markus Gisdol ist die Millionen-Zahlung der deutschen Champions-League-Vertreter an den Rest der Bundesliga sowie die Klubs der 2. Liga ein wichtiges Signal der Solidarität. "Das sind die Zeichen, die wir brauchen. Wir haben alle etwas davon, wenn wir die Liga mit allen 18 Mannschaften durchführen können", sagte Gisdol bei Sky.

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Am Donnerstag hatten die vier Spitzenklubs FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen erklärt, auf 20 Millionen Euro verzichten zu wollen. Diese Summe würde in Abstimmung mit der DFL den anderen Profiklubs zur Verfügung gestellt, um inmitten der Coronavirus-Pandemie die Zahlungsfähigkeit aller zu gewährleisten.

Gisdol-Plädoyer für Geisterspiele: "Müssen auch wieder Unterhaltung bieten"

Aus Sicht von Gisdol sollte die Bundesliga in Krisenzeiten notfalls mit Geisterspielen ohne Zuschauer weitergehen. "Wir müssen auch wieder Unterhaltung bieten. Die Bundesliga ist die schönste Nebensache in Deutschland. Wir wollen wieder Abwechslung und Freude in unsere Leben bringen", erklärte der frühere HSV-Coach, der die Rheinländer im November 2019 übernahm und seither in der Tabelle stetig nach oben führte.



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Angesichts der großen finanziellen Not, die ein Komplett-Abbruch der Liga bei nahezu allen Klubs verursachen würde, plädierte Gisdol dafür, unbedingt weiterzuspielen. Die Saison mit 34 Spieltagen zu beenden, sei "das Wichtigste", betonte er. Gisdol: "Wir gehen davon aus, dass es ohne Zuschauer sein wird. Es wird keine andere Lösung geben."

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