27. November 2019 / 17:14 Uhr

Kommentar zur Bayern-Tormaschine: Robert Lewandowski verdient den Ballon d'Or 2019 – und nicht Messi

Kommentar zur Bayern-Tormaschine: Robert Lewandowski verdient den Ballon d'Or 2019 – und nicht Messi

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lionel Messi und Robert Lewandowski liegen leistungstechnisch auf einer Welle, dennoch scheint der Pole erneut keine Chance auf den Ballon d'Or zu haben.
Lionel Messi und Robert Lewandowski liegen leistungstechnisch auf einer Welle, dennoch scheint der Pole erneut keine Chance auf den Ballon d'Or zu haben. © Getty Images/imago images/Burkhard Schreyer/Montage
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Lionel Messi vom FC Barcelona und Liverpool-Star Virgil van Dijk gelten als die Favoriten unter den letzten 30 Nominierten für den Ballon d'Or 2019. Am Mittwoch sickerte durch, dass der Argentinier als Sieger bereits feststehe - eine Farce, wie SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp findet. Stattdessen habe Robert Lewandowski die Auszeichnung verdient.

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Am kommenden Montag ist es wieder soweit: Dann trifft sich in Paris alles, was im Weltfußball Rang und Namen hat. Das Magazin France Football verleiht den prestigeträchtigen Ballon d'Or an den besten Kicker des Planeten. Angeblich, so sickerte aus Spanien durch, soll der Sieger schon feststehen und – Überraschung, Überraschung – Lionel Messi heißen. Dies sei ihm am Dienstag sogar bereits persönlich mitgeteilt worden. Es wäre die nächste Farce rund um die Auszeichnung, über die eine Fachjury entscheidet.

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Natürlich kann man es so sehen wie Jürgen Klopp, der jüngst sagte: "Wenn man den Ballon d'Or dem besten Spieler einer Generation gibt, dann sollte er immer an Messi gehen. So ist es nun mal." Dann wies der Trainer des FC Liverpool darauf hin, dass es bei der Ehrung aber um den besten Spieler 2019 ginge – und das sei seiner Ansicht nach Virgil van Dijk, Abwehrboss des amtierenden Champions-League-Siegers. Auch diese Meinung kann man durchaus teilen. Unbestritten hätten es sowohl der Argentinier, als auch der Niederländer verdient – oder eben ein Pole…

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Dass Robert Lewandowski die Trophäe mit seinen inzwischen 31 Jahren noch nie in der Hand halten durfte, ist ein Witz. Seit Jahren knipst er auf ähnlich konstantem Niveau wie die Dauersieger Messi oder Cristiano Ronaldo, die beide jeweils fünfmal Weltfußballer wurden. "CR7" dürfte in diesem Jahr eigentlich keine Rolle spielen, seine Bilanz von 19 Treffern in 34 Spielen ist zu dürftig. Messi und Lewandowski liegen 2019 dagegen auf Augenhöhe: Beide machten bislang 43 Pflichtspiele, "La Pulga", der Floh, traf 47mal, "Lewy" kommt auf 45 Tore. Beiden fehlt in diesem Jahr ein internationaler Titel – den wiederum kann Van Djik vorweisen.

Robert Lewandowski hat den Ballon d'Or endlich verdient

Aber Lewandowski wurde nicht nur Bundesliga-Torschützenkönig (22 Treffer), sondern führte den FC Bayern mit einem Doppelpack gegen RB Leipzig auch zum Pokalsieg, ist mit aktuell 27 Toren in 20 Pflichtspielen erfolgreicher als jeder andere und schnürte am Dienstag in 14 Minuten den schnellsten Viererpack in der Geschichte der Königsklasse. Er hat den Ballon d`Or endlich mal verdient.

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