15. April 2021 / 07:36 Uhr

Kommentar zum Champions-League-Aus von Borussia Dortmund: Jetzt müssen die BVB-Bosse liefern

Kommentar zum Champions-League-Aus von Borussia Dortmund: Jetzt müssen die BVB-Bosse liefern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
RND-Sportchef Heiko Ostendorp sieht jetzt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (links) und Manager Michael Zorc (rechts) gefordert.
RND-Sportchef Heiko Ostendorp sieht jetzt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (links) und Manager Michael Zorc (rechts) gefordert. © IMAGO/Team 2 (Montage)
Anzeige

Nach dem Champions-League-Aus wird sich zeigen, ob die Dortmunder Verantwortlichen ihren Worten Taten folgen lassen. Ein Fingerzeig Richtung Zukunft – auch für den neuen Trainer, findet RND-Sportchef Heiko Ostendorp.

Anzeige

Natürlich schaute sich auch der kommende BVB-Trainer Marco Rose den Auftritt seiner künftigen Mannschaft gegen Manchester City an. Borussia Dortmund verlor wie schon im Hinspiel mit 1:2 und verabschiedete sich im Viertelfinale aus dem Wettbewerb, an dem man in der nächsten Saison wohl nicht teilnehmen wird. Danach sieht es zumindest sechs Spieltage vor Schluss aus.

Anzeige

Rose sah, dass die Schwarzgelben gegen die aktuell wohl beste Mannschaft der Welt erneut zumindest mithalten konnten, auch wenn man am Ende verdient ausschied. Er sah, dass der BVB gegen ManCity auch dank der vielen Toptalente um Superstar Erling Haaland nicht chancenlos war – doch jetzt muss er sich auf die Bosse verlassen können.

Diese betonten rund um das Rückspiel erneut, dass sie guter Dinge sind, Spieler wie Haaland, Jude Bellingham oder Jadon Sancho auch ohne Teilnahme an der Königsklasse halten zu können. Im Bezug auf die anhaltenden Gerüchte um den Norweger stellte beispielsweise Sportdirektor Michael Zorc klar: "Ohne unsere Unterschrift geht nichts."

Ein erster Fingerzeig des BVB

Es wirkte wie ein nächster verzweifelter Versuch, die Fans und das Umfeld zu beruhigen, die sich dieser Tage bestimmt oft an ähnliche "Versprechen" aus der Vergangenheit erinnerten. So zum Beispiel an den Sommer 2016, als Hans-Joachim Watzke beteuerte, dass man "auf keinen Fall" seine drei Topspieler Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan abgeben werde – am Ende gingen sie alle. Hummels zum FC Bayern, Mkhitaryan zu Manchester United und Gündogan zum gestrigen BVB-Gegner.

Es wird spannend zu beobachten sein, ob die Verantwortlichen diesmal liefern und den - ohne Zweifel - kommenden Angeboten für ihr Tafelsilber widerstehen können – Kohle hin, Aktionäre her. Es wird zudem ein erster Fingerzeig sein, wo der BVB in den nächsten Jahren tatsächlich hin möchte. Auch für Marco Rose.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!