23. April 2018 / 14:45 Uhr

Kommentar: Hector hat mehr Qualität als Aubameyang und Dembélé

Kommentar: Hector hat mehr Qualität als Aubameyang und Dembélé

René Wenzel
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jonas Hector bleibt beim 1. FC Köln. Ein Kommentar von René Wenzel.
Jonas Hector bleibt beim 1. FC Köln. Ein Kommentar von René Wenzel. © 2018 Getty Images
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Von der Regionalliga bis in die Nationalmannschaft und jetzt wahrscheinlich wieder zurück in die 2. Liga. Jonas Hector überrascht mit seinem Verbleib beim 1. FC Köln bis 2023 ganz Fußball-Deutschland. Ein Kommentar von SPORTBUZZER-Reporter René Wenzel zum klaren Bekenntnis von Hector.

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Es gibt sie doch noch, die echte Vereinsliebe! Jonas Hector setzt mit seiner Vertragsverlängerung beim Fast-Zweitligisten 1. FC Köln ein erstaunliches Zeichen. Beim FC Barcelona, FC Bayern und Borussia Dortmund dürfte man sich über die Vertragsverlängerung wundern. Sie alle sollen mit einer Verpflichtung des 27-Jährigen geflirtet haben. Der Nationalspieler unterstreicht mit seiner Entscheidung pro Köln den FC-Slogan „Spürbar anders“ wie kein anderer Spieler. Und gleich setzt sich im Kopf der Ohrwurm „Denn ich ben nur ne Kölsche Jung….“ fest.

„Es wäre problemlos möglich gewesen, nach dieser Saison zu einem anderen Verein zu wechseln, aber für mich fühlte sich das nicht richtig an.“ Wer auf den Transfer-Wahnsinn der vergangenen Monate zurückblickt, muss diese Hector-Aussage zweimal lesen. Spieler wie Ousmane Dembélé oder Pierre-Emerick Aubameyang, die sich vom BVB weg und zu zahlungskräftigeren Klubs streikten und moserten, würden sie wohl auch beim dritten Lesen nicht verstehen. Geld regiert die Welt. Aber nicht die von Jonas Hector. Das Motto des Nationalspielers: Lieber mit dem Herzen in Liga zwei als mit prall gefülltem Portemonnaie in der Champions League. Das verdient Respekt und zeigt: Hector hat in gewissen Bereichen mehr Qualität als Dembélé und Aubameyang zusammen.

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Wie Poldi und Neuville

Wie es sich als Nationalspieler in Liga zwei anfühlt, können unter anderem Lukas Podolski (2004/2005 mit dem 1. FC Köln) und Oliver Neuville (2007/2008 mit Borussia Mönchengladbach) berichten. Hector muss sich wohl auch keine Sorgen machen, dass er nach einem wahrscheinlichen Abstieg aus dem Radar von Bundestrainer Jogi Löw verschwindet. Er ist auch in der Nationalmannschaft gesetzt und zeigt mit seiner Vertragsverlängerung Charakterstärke - das dürfte überall gut ankommen.

Jetzt müssen nur noch Torhüter Timo Horn und Leonardo Bittencourt ein Zeichen setzen. Auch ihre Herzen hängen am Effzeh. Das Treuebekenntnis von Hector kann nur positive Auswirkungen auf einen Verbleib der anderen Kölner Stars haben.

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