06. Oktober 2019 / 18:03 Uhr

Kommentar: Das Gerüst des VfL Wolfsburg steht - nun geht es an den Feinschliff 

Kommentar: Das Gerüst des VfL Wolfsburg steht - nun geht es an den Feinschliff 

Alexander Flohr
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Gegen die Bayern können die VfL-Profis noch einmal einen bleibenden Eindruck beim Trainer hinterlassen.
Gegen die Bayern können die VfL-Profis noch einmal einen bleibenden Eindruck beim Trainer hinterlassen. © imago images / Contrast
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Der VfL Wolfsburg grüßt nach dem Sieg gegen Union Berlin von Platz zwei. Dennoch sind noch nicht alle Fans mit dem Dargebotenen zufrieden - die Attraktivität fehlt noch zu häufig. Aber: Auf diesem Saisonstart kann man definitiv aufbauen, findet SPORTBUZZER-Redakteur Alexander Flohr. 

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15 Punkte, nur vier Gegentore und Platz zwei: Besser hätte der Start in die neue Bundesliga-Spielzeit für den VfL kaum laufen können. Die Truppe von Trainer Oliver Glasner bleibt auch im zehnten Pflcihtspiel ungeschlagen. Dennoch sind noch nicht alle VfL-Fans zufrieden mit dem, was ihre Mannschaft auf dem Platz zeigt. Die Wolfsburger spielen noch nicht attraktiv genug, könnten durch das neue System eigentlich noch mehr Torgefahr ausstrahlen. In den meisten Partien war es bis zum Ende eng. So auch gegen die Unioner. Hinzu kamen immer mal wieder individuelle Fehler - das löste bei den Fans nicht immer Begeisterung aus.

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Feinschliff in der Länderspielpause

Wichtig ist allerdings: Auf diesen Beginn unter Glasner kann der VfL aufbauen. Weil die Ergebnisse stimmen. Weil die Mannschaft Charakter hat. Und weil Glasner das Gefühl vermittelt, als könne er aus seinen Spielern noch viel mehr herausholen. In der Länderspielpause geht's nun also an den Feinschliff. Das Gerüst steht schon mal. Das ist das Wichtigste.